Finanzen
Ratgeber für ortsansässige Unternehmen - Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

Wenn Menschen in Unternehmen mit Maschinen arbeiten, entstehen dabei gewisse Risiken. Laut der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sind alle Arbeitgeber deshalb gesetzlich dazu verpflichtet, mögliche Gefahren bei den Arbeitsprozessen zu ermitteln. Im Anschluss sind bei Bedarf geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Montag, 02.11.2020, 11:11 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 11:18 Uhr
Finanzen: Ratgeber für ortsansässige Unternehmen - Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
Foto: Colourbox

In der Verordnung werden Grundsätze für einen sicheren Umgang mit betrieblichen Arbeitsmitteln festgelegt. Dabei kann es sich um einfache Geräte und Werkzeuge handeln, genauso wie komplexe Maschinen und großformatige Anlagen. In diesem Zusammenhang haben Arbeitgeber ein hohes Maß an Verantwortung, um zu jeder Zeit einen sicheren Umgang mit den Arbeitsmitteln zu gewährleisten. In der BetrSichV sind konkrete Fristen und Maßnahmen zur Überwachung aufgeführt, um die Mitarbeiter vor Unfällen zu schützen. Außerdem erhöhen periodische Prüfungen die Lebensdauer der Arbeitsmittel, da diese bei Verschleiß rechtzeitig repariert werden.
Prüfplaketten im Bezug auf die Betriebssicherheitsverordnung

Bei betrieblichen Maschinen und elektronischen Einrichtungen sind regelmäßige Inspektionen erforderlich, um einen fachgerechten Betrieb dauerhaft sicherzustellen. Dank dieser Überprüfungen lässt sich die Gefahr reduzieren, dass stark beanspruchte Verschleißteile überraschend einen Defekt erleiden. Auf diese Weise können unnötige Ausfälle und schwerwiegende Unfälle bei der Arbeit abgewendet werden. Als Vorbeugemaßnahme ist die Prüfung aller Arbeitsmittel in der Betriebssicherheitsverordnung vorgeschrieben. Dabei hängen der Umfang und die Häufigkeit der Evaluierung von der Anfälligkeit zum Verschleiß sowie dem Gefahrengrad der jeweiligen Maschinen ab. So gibt es bei elektrischen Betriebsmitteln ein erhöhtes Risiko von ausbrechendem Feuer und Stromschlägen, deswegen sind in diesem Bereich häufige Prüfungen vorgeschrieben. Für die Kommunikation der korrekten Prüfintervalle haben sich normkonforme Prüfplaketten mit konkreten Jahreszahlen und Monatsanzeigen als hilfreich bewährt. Auf diese Weise können alle involvierten Personen diesbezügliche Angaben stets nachvollziehen und kommunizieren. Dazu gehören sowohl die Nutzer der betrieblichen Einrichtung als auch die Prüfer, welche für die Durchführung der Überwachung verantwortlich sind. Auf dieser Webseite erfahren Sie mehr um bei diesem wichtigen Thema nichts zu übersehen.
Fristen für überwachungsbedürftige Anlagen

Laut der BetrSichV hängen die Fristen für die Prüfung von der Art der Anlage ab. Deshalb gibt es unterschiedliche Prüfintervalle , die gestaffelt sind. Dabei handelt es sich um gesetzliche Vorgaben, welche nicht missachtet werden dürfen. Wer als Arbeitgeber widerrechtlich handelt, macht sich strafbar und muss mit hohen Geldbußen rechnen. Im Falle eines fatalen Unfalls, der durch eine fehlende Prüfung entstanden ist, sind die Konsequenzen gravierend. Deshalb sollten die Prüffristen einer steten Kontrolle unterliegen und dürfen nie vernachlässigt werden. Das lässt sich mit Prüfplaketten erreichen, die für jeden deutlich sichtbar an den Arbeitsmitteln angebracht werden. Im manchen Einzelfällen sind sogar kürzere Fristen geboten, die unbedingt von den zuständigen Personen beachtet werden müssen.
Das Design von Prüfplaketten

Im betrieblichen Alltag haben sich Prüfplaketten als Aufkleber in unterschiedlichen Jahresfarben bewährt. Mit Hilfe der farblichen Kennung lassen sich die Daten für die nächste Prüfung eindeutig erkennen, sodass die Terminkontrolle einwandfrei funktioniert. Für dunkle Bereiche bieten sich fluoreszierende und transluzente Kalibrieraufkleber an, um auch bei schwierigen Lichtverhältnissen immer den Überblick zu behalten. Außerdem ist eine fälschungssichere und stark haftende Dokumentenfolie für Prüfplaketten sinnvoll, damit diese niemand manipulieren kann. Bei einer versuchten Manipulation zerreißt der Prüfaufkleber in kleine Stücke. Auf diese Weise bleiben die Prüfplaketten an den Arbeitsmitteln dauerhaft erhalten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7659590?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F711820%2F
Nachrichten-Ticker