Sonderveröffentlichung

Finanzen
Zuverdienst im Netz - Diese Möglichkeiten gibt es

In diesem sowie im vergangenen Jahr haben sich Arbeitsbedingungen und Arbeitsrhythmus vieler Menschen deutlich verändert. Immer öfter findet der Arbeitsalltag nun im Home-Office statt. Für einige ist das Arbeiten von Zuhause aus dabei zur Belastung geworden. Andere hingegen schätzen die freiere Zeiteinteilung und können sich auf für die Idee, sich weiterhin im Netz nebenberuflich etwas dazuzuverdienen, begeistern.

Mittwoch, 31.03.2021, 04:21 Uhr aktualisiert: 31.03.2021, 08:16 Uhr
Finanzen: Zuverdienst im Netz - Diese Möglichkeiten gibt es
Foto: Colourbox

Online Geld verdienen - das ist längst schon Realität

Die Veränderungen und Besonderheiten des letzten Jahres haben vielen Menschen gezeigt: Arbeiten ist auch von Zuhause aus möglich. Selbstverständlich erfordert die Berufstätigkeit aus dem Home-Office jede Menge Selbstdisziplin . Gleichzeitig kann sie aber auch ganz neue Perspektiven eröffnen.

So haben viele Menschen, die schon 2020 vermehrt von Zuhause aus gearbeitet haben, erkannt, dass das Ausüben nicht nur der gewohnten Tätigkeit von Zuhause aus möglich ist. Vielmehr bieten sich auch viele verschiedene Möglichkeiten, sich - zusätzlich zum ausgeübten Beruf - im Netz etwas dazuzuverdienen. Was lange Zeit eine reine Wunschvorstellung war, ist heute längst Realität: Mittlerweile lässt sich nämlich im Internet ganz nebenbei und oft sogar mit dem eigenen Hobby relativ problemlos ein Zuverdienst generieren.

Ein Zuverdienst durch einen eigenen Online-Shop

Eigene Produkte zu vertreiben ist heute kein Problem mehr. Vom selbst gemachten Wandschmuck bis hin zu komplexer Software oder Beratertätigkeiten: Waren und Dienstleistungen lassen sich heute einfach und ohne weitere Kostenrisiken über einen eigenen Online-Shop vertreiben. Grundvoraussetzung für einen Zuverdienst ist hier allerdings eine Geschäftsidee. Schließlich kann mit einem Online-Shop nur Gewinne erwirtschaften, wer ein attraktives Produkt anzubieten hat.

Dabei gilt jedoch: Oft müssen Betreiber eines Online-Shops das Rad nicht zwingend neue erfinden. Innovationen und Erfindergeist sind zum erfolgreichen Verkaufen im Netz gar nicht nötig. Oft reicht es bereits aus, handgemachte, besonders kreative oder außergewöhnliche Produkte anzubieten, um in einer bestimmten Produktnische erfolgreich zu sein.

Besonders gut geeignet ist das Betreiben eines Online-Shops darum für Personen, die auf einem bestimmten Gebiet über eine besondere Expertise verfügen oder ein handwerkliches Hobby haben. Über einen eigenen Online-Shop wird es diesen Menschen möglich, ihr Hobby oder ihr Wissen einem breiten Publikum nahezubringen und in einen Zuverdienst zu verwandeln.

Ein Zuverdienst durch die Teilnahme an Online-Umfragen

Die Teilnahme an Online-Umfragen ist einer der bekanntesten und bequemsten Wege, um im Internet Geld zu verdienen. Hierbei besonders interessant: Plattformen wie Testerheld.de machen es möglich, schnell und einfach Umfragen und andere bequeme Tätigkeiten zu finden, mit denen sich online Geld verdienen lässt. Vorkenntnisse oder eine bestimmte Vorbereitung sind hier oft nicht erforderlich. 

Ein Zuverdienst durch eine Tätigkeit als Influencer

Das Tätigkeitsfeld des Influencers ist vielen Menschen erst seit einigen Jahren bekannt und wird teilweise belächelt. Nichtsdestotrotz lassen sich mit der Tätigkeit, bei der in den sozialen Medien für Produkte und Dienstleistungen geworben wird, aber durchaus ein Zuverdienst generieren.

Über Websites wie Reachhero.de oder Linkilike.com ist das Werben auf YouTube oder Facebook dabei sogar Personen möglich, die noch keine Internetberühmtheiten sind.

Ein Zuverdienst durch die Arbeit als Nachhilfelehrer

Schüler, die Probleme mit ihren Aufgaben in Mathematik, Physik oder Biologie haben, wird es wohl immer geben. Dementsprechend wird die Möglichkeit, sich als Nachhilfelehrer etwas dazuzuverdienen, wohl ebenfalls niemals verschwinden.

Dank moderner Kommunikationsalternativen wie Zoom oder Skype können Nachhilfestunden dabei außerdem auch aus der Ferne abgehalten werden. Personen mit Spezialwissen oder sogar Lehrern wird es so möglich, ihre Nachhilfedienste Schülern im ganzen Land anzubieten - und sich so online etwas dazuzuverdienen.

Online-Zuverdienst - Das gibt es zu beachten

Wer nebenberuflich durch seine selbstständige Online-Tätigkeit einen Zuverdienst generiert, muss beachten, dass selbstverständlich auch für das über das Netz erzielte Einkommen Steuerabgaben fällig werde. Außerdem muss, um Produkte und Dienstleistungen überhaupt über das Internet anbieten zu können, ein Gewerbe angemeldet werden.

Die Notwendigkeit, auch ein nebenberuflich ausgeübtes Gewerbe anzumelden, ergibt sich aus § 14 der Gewerbeordnung (GewO ). Diese Vorschrift besagt, dass jede gewerbliche Tätigkeit ab ihrer Aufnahme anmeldungspflichtig ist. Um Schwierigkeiten mit dem Gewerbeamt zu vermeiden, sollte die Gewerbeanmeldung darum nicht absichtlich hinausgezögert werden.

Übrigens: Auch wer arbeitslos ist, darf ein Gewerbe anmelden und sich nebenbei im Netz etwas dazu verdienen. Allerdings muss in diesem Zusammenhang beachtet werden, dass die wöchentliche Online-Arbeitszeit 15 Stunden nicht überschreiten darf. Außerdem darf der Zuverdienst aus der Online-Nebentätigkeit 165 Euro monatlich nicht übersteigen. Werden höhere Einkünfte erzielt, müssen sie von den Sozialleistungen bzw. dem Arbeitslosengeld abgezogen werden.

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