Sonderveröffentlichung

Finanzen
Erfolgreiches CFD-Trading – So verbessert man die Chancen

Die Abkürzung CFD steht für Contract of Difference und beschreibt ein Finanzderivat mit hohem spekulativem Charakter: Mittels CFD-Trading profitiert man daher einerseits von hohen Chancen, hat aber auch ein großes Verlustrisiko. Wie CFD-Trading funktioniert, warum es sich nicht für Anfänger eignet und was Anleger bei der Auswahl des Brokers beachten müssen:

Freitag, 16.04.2021, 11:37 Uhr aktualisiert: 16.04.2021, 11:39 Uhr
Finanzen: Erfolgreiches CFD-Trading – So verbessert man die Chancen
Foto: MayoFi auf Pixabay

Wie funktioniert CFD Handel?

CFDs sind Teil der Derivate und damit eine Ableitung von einem jeweiligen Basiswert – zum Beispiel einem Aktienindex. CFD-Händler erwerben keine Unternehmensbeteiligungen oder andere reale Vermögensgegenstände, sondern halten eine Forderung gegenüber dem CFD-Broker. Daraus ergibt sich, dass der sogenannte Spread, also der Unterschied zwischen Ein- und Ausstieg, gehandelt wird: Bei sogenannten Long-CFDs profitieren Anleger von einem Kursanstieg, bei Short-CFDs hingegen von einem fallenden Kurs.

Was müssen Anleger bei der Auswahl eines Brokers beachten

Der CFD-Handel findet zum größten Teil nicht an der Börse, sondern über den sogenannten OTC-Handel (Over-The-Counter Handel) statt. Käufe und Verkäufe von CFDs laufen also direkt über den CFD Broker bzw. den Market Maker. Diese setzt auch die Konditionen fest und definiert die Kurse für den An- und Verkauf. Auf Grund dessen spielt der Broker beim Handel mit CFDs eine sehr große Rolle und eine Entscheidung für oder wider sollte stets mit einem ausführlichen Vergleich einhergehen: Die Auswahl eines CFD Broker entspricht quasi der Auswahl des Marktplatzes, auf dem Anleger handeln möchten.

CFD-Trading und Aktienhandel

Der große Unterschied zur Aktie liegt über den Nichterwerb von Unternehmensbeteiligungen in dem größeren Hebel, bedingt durch den deutlich geringeren Kapitaleinsatz. Wer Aktien handeln möchte, muss die entsprechenden Aktien kaufen – wer mit CFDs dieser Aktie handelt, muss hingegen je nach Margin zum Beispiel nur 1% des Aktienwerts als Sicherheit hinterlegen. Der Gewinn wird daher entsprechend verhundertfacht – oder eben auch der Verlust.

Dazu sei jedoch gesagt, dass dieser Hebel durch die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) seit 2018 abhängig vom Basiswert begrenzt wurde und beim Handel mit CFDs für Aktien z.B. 1:5 beträgt. Bei Rohstoffen und kleineren Indizes sind es hingegen 1:10, bei Gold, Rohstoffen und großen und daher stabilen Indizes wie z.B. dem DAX sind es 1:20. Darüber hinaus sind die Verluste schon seit 2017 für Privatanleger durch die Allgemeinverfügung der BaFin auf nicht mehr als den Einsatz begrenzt worden.

Warum sich CFD-Trading nicht für Anfänger eignet

Eben in diesem Hebel bzw. den großen möglichen Verlusten bei geringem Kapitaleinsatz liegt das große Risiko beim CFD-Trading, welches insbesondere für Anfänger ohne Marktkenntnis vollkommen ungeeignet ist. Stattdessen bedarf es fundierter Kenntnisse im Risiko- und Kapitalmanagement eines Portfolios, um einen Teil davon in CFDs anzulegen.

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