Gesundheit
Knapp 6000 Schwangere nutzten Down-Syndrom-Bluttest

Konstanz (dpa) - Wird mein Kind das Down-Syndrom haben? Das fragen sich manche Eltern während der Schwangerschaft. Ein Test hilft weiter. Seit einem Jahr gibt es dafür eine Blutuntersuchung. Knapp 6000 Schwangere haben diese in Anspruch genommen.

Freitag, 23.08.2013, 12:08 Uhr

Der umstrittene vorgeburtliche Bluttest auf das Down-Syndrom ist im ersten Jahr nach Markteinführung knapp 6000 Mal angewendet worden. «Der großen Mehrheit der Frauen (zirka 98 Prozent) konnte durch ein unauffälliges Testergebnis die psychische Belastung der Sorge und Ungewissheit genommen werden», teilte der Konstanzer Hersteller LifeCodexx am Freitag (23. August) mit. Der Test ermöglicht die Erkennung des Down-Syndroms ohne Eingriff in den Mutterleib.

Verfügbar ist der Test seit August 2012. Zunächst ließ sich damit nur die Trisomie 21 nachweisen, seit Anfang des Jahres kann der Test auch die Trisomien 13 und 18 erkennen. Fast jeder zweite Bluttest sei von deutschen Praxen und Kliniken in Auftrag gegeben worden, hieß es bei LifeCodexx . Etwa ein Viertel der Blutproben sei aus der Schweiz und ein weiteres Viertel aus anderen europäischen Ländern gekommen.

Der Test ist nach Angaben der Firma schwangeren Frauen zugänglich, die sich in der vollendeten neunten Schwangerschaftswoche oder darüber befinden und die ein erhöhtes Risiko für die Trisomien 21, 18 oder 13 beim ungeborenen Kind tragen.

Das Down-Syndrom

Die Ursache für die Trisomien 21, 13 und 18 ist eine Fehlverteilung der jeweiligen Chromosome. Diese sinddreifach statt zweifach vorhanden - daher auch die Bezeichnung Trisomie (Verdreifachung). Bei Menschen mit Down-Syndrom handelt es sich um das Chromosom 21. Charakteristisch dafür sind körperliche Auffälligkeiten und eine verminderte Intelligenz. Typische organischeProbleme sind Herzfehler, Anfälligkeit für Infekte undSchwerhörigkeit. Nach Angaben des Arbeitskreises Down-Syndrom kommt auf 700 Geburten etwa ein Kind mit Trisomie 21.

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