Gesundheit
Mit genug Schlaf den Alltag besser meistern

Der nächtliche Schlaf wird oft unterschätzt. Es ist wichtig auf die eigene innere Uhr zu achten. Durch einen gesunden Schlafrhythmus kann der Alltag besser gemeistert werden. Denn im Schlaf werden neben der Energieaufladung auch die Eindrücke und Gefühle des Tages verarbeitet.

Dienstag, 16.12.2014, 15:12 Uhr

Die Wichrigkeit von gutem und genügend Schlaf wird viel zu häufig unterschätzt
Modelfoto: colourbox.de

Um diese dauerhaft abzuspeichern werden Nervenzellen im Gehirn neu vernetzt. Im Unterbewusstsein wird an schweren Aufgaben weiter gearbeitet, sodass diese am nächsten Morgen nicht mehr so schwer erscheinen. Außerdem sind die Stoffwechselprozesse des Körpers abhängig von der Tagesform. Menschen die genug schlafen, können sich daher am Folgetag besser konzentrieren, haben weniger Stress und verfügen über mehr Energie für den Tag. Außerdem sind sie häufig emotional gefasster und körperlich gesünder. Nachts werden des Weiteren Wachstumshormone ausgeschüttet. Durch diese können Wunden schneller heilen und innere Organe regenerieren.

Folgen von Schlafmangel

Der Schlafrhythmus passt sich normalerweise dem Wechsel von Tag und Nacht an. Kommt dieser, beispielsweise durch Schichtarbeit oder im Alter , durcheinander kann das zu erheblichen Störungen des Stoffwechsels führen. Das Gehirn kann nicht mehr alle Eindrücke verarbeiten und auch das Immunsystem kann erheblich unter dem Schlafmangel leiden. Menschen, die weniger schlafen, sind dementsprechend öfter erkältet. Sie leiden außerdem häufiger unter Stress, der durch den Schlafmangel weniger gut verarbeitet werden kann. Und sie sind emotional instabiler. Zu wenig Schlaf kann sogar ein Grund von depressiven Erkrankungen sein. In Experimenten an Ratten wurde beispielsweise festgestellt, dass es nicht möglich ist mehr als 14 Tage ohne Schlaf zu überleben.

Hilfe durch Schlaflabore

In der heutigen immer hektischer werdenden Zeit, kommt es immer öfter vor, dass Menschen unter Schlafstörungen leiden. Diese zeigen sich beispielsweise durch Gereiztheit oder starker Müdigkeit am Tage - teilweise bis hin zum Sekundenschlaf. Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen oder verminderte Konzentrationsfähigkeit können auch auftreten. Diese Symptome beeinträchtigen den Alltag erheblich. Doch oft werden Schlafstörungen nicht, oder erst sehr spät erkannt. Wer glaubt unter Schlafstörungen zu leiden, kann sich zum Beispiel in einem Schlaflabor untersuchen lassen. Ist eine solche Störung erst einmal diagnostiziert, können entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

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