Wohlbefinden und Licht
Was tun bei Lichtmangel im Winter?

Die dunkle Jahreszeit: Vielen Menschen setzt sie ganz schön zu! Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Heißhunger auf Süßes und Verstimmungen können Symptome einer Winterdepression sein, mit der jedes Jahr fast eine Million Deutsche zu kämpfen haben. Auslöser ist in den meisten Fällen Lichtmangel. Frauen und ältere Menschen sind besonders häufig davon betroffen.

Freitag, 06.01.2017, 04:01 Uhr

Wohlbefinden und Licht : Was tun bei Lichtmangel im Winter?
Foto: CC0 Public Domain, pixabay.com

Warum die Laune in den Keller geht

Der Lichtmangel im Winter sorgt dafür, dass unser Organismus weniger Serotonin produziert, einen Hirnbotenstoff, der dazu beiträgt, dass wir uns fit, vital und fröhlich fühlen. Stattdessen wird mehr Melatonin ausgeschüttet, ein Hormon, das uns schlapp und lustlos macht.

Zum Glück kann man dem Winterblues entgegenwirken. Ganz wichtig ist ausreichend Bewegung an der frischen Luft: Diese bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern kurbelt auch die Serotonin-Produktion an – zwei Faktoren, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken. Wer täglich mindestens eine halbe Stunde spazieren geht, profitiert in hohem Maße vom Tageslicht. Und das auch an grauen Tagen.

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Foto: CC0 Public Domain, pixabay.com

Aber nicht nur das Tageslicht trägt zu einer positiven Stimmung bei. Eine ausreichende und überlegte Beleuchtung in Innenräumen sorgt ebenfalls dafür, dass wir uns rundum wohl fühlen! Dabei kann sowohl auf LED- als auch auf andere Technik gesetzt werden. Besonders hilfreich sind sogenannte Tageslichtlampen: Ihr Licht ähnelt in seiner Zusammensetzung dem natürlichen Licht und kann Winterdepressionen positiv beeinflussen. Auch eine durchdachte Wechselwirkung von Licht und Farbe kann ganz erstaunliche Ergebnisse zeigen.

Iss und denk dich glücklich – geht das wirklich?

Damit wir den Winter gut gelaunt überstehen, sollten wir auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung setzen. Bestimmte Lebensmittel fördern die Ausschüttung von Serotonin: Dazu gehören zum Beispiel Fisch, Bananen, Ananas, Weintrauben und Schokolade. In Seefisch enthaltenes Jod regt außerdem die Schilddrüsenfunktion an und macht uns aktiver.

Klingt banal, funktioniert aber wirklich: Positives Denken und Dankbarkeit helfen uns dabei, mehr Glück zu empfinden. Wer immer nur auf die Schattenseiten des Lebens schaut, tut sich keinen Gefallen! Je häufiger wir dankbar sind, zum Beispiel für eine freundliche Geste oder einen Bilderbuch-Abendhimmel, desto mehr lernen wir, positive Details überhaupt zu bemerken.

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