Gesundheit
Wie helfen Kopfschmerztabletten gegen Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen können unseren Tagesablauf empfindlich stören. Vor allem dann, wenn wir sie nur beiläufig wahrnehmen und sie im Hintergrund immer stärker werden. Dabei handelt es sich um den Spannungskopfschmerz, die häufigste Form von Kopfschmerzen. Es gibt viele Dinge, die Sie tun können, um diesen Kopfschmerzen vorzubeugen. Eine Anpassung der Lebensweise ist hier essentiell wichtig. Doch es gibt auch Tage, da hilft alles nichts, was wir alternativ dagegen tun. Oder wir befinden uns in einer Situation, in der es schnell gehen muss, weil wir zum Beispiel unterwegs sind. In diesem Fall sind Tabletten gegen Kopfschmerzen zuverlässige Helfer in der Not.

Dienstag, 02.07.2019, 08:55 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 09:19 Uhr
Gesundheit: Wie helfen Kopfschmerztabletten gegen Kopfschmerzen?
Manchmal helfen die wirkungsvollsten Maßnahmen gegen Kopfschmerzen nicht und es helfen nur Kopfschmerztabletten, um den Tag mit weniger Schmerzen zu bestreiten. Foto: Pixabay.com / geralt

Welche Kopfschmerztabletten soll ich nehmen?

Oft kommt auch die Frage auf, ob es so etwas wie beste Kopfschmerztabletten gibt. Aber ein Ranking im Bereich der Schmerzmittel bezieht sich höchstens auf die Stärke. Die meisten rezeptfreien Kopfschmerzmittel sind für leichte bis mittelschwere Schmerzen geeignet. Wenn Sie stärkere Kopfschmerzen haben, Migräne vielleicht, werden Sie von Ihrem Arzt Medikamente verschrieben bekommen. Diese sind dann ganz klar auf Ihre Kopfschmerzen zugeschnitten. 

Wenn Sie jedoch bei Kopfschmerzen Tabletten einnehmen müssen, dann handelt es sich in der Regel um folgende drei Wirkstoffe:

Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin)

Acetylsalicylsäure ist einer der ältesten und bekanntesten Wirkstoffe gegen Kopfschmerzen und andere Schmerzen. Er hat eine leicht blutverdünnende Wirkung und wird in höherer Dosierung auch bei Blutgerinnungsstörungen eingesetzt. Acetylsalicysäure wirkt entzündungshemmend. Dies ist übrigens der einzig richtige Wirkstoff, wenn Sie am Vorabend zu viel getrunken haben und unter einem Kater leiden. Kinder sollten allerdings nicht auf Acetylsalicysäure zurückgreifen.

Paracetamol (z.B. ben-u-ron)

Auch Paracetamol eignet sich für leichte bis mittelschwere Kopfschmerzen. Gerade in der Anfangsphase eines einsetzenden Kopfschmerzes hilft dieser Wirkstoff besonders gut. In der Kinderheilkunde können sogar Säuglinge Paracetamol vertragen. Es hat eine fiebersenkende Wirkung und nur wenig Nebenwirkungen. Da Paracetamol über die Leber abgebaut wird, kann eine Überdosierung schwere Leberschäden zur Folge haben.

Ibuprofen (z.B. Imbun)

Auch Ibuprofen ist ein altbewährtes Mittel gegen leichte bis mäßige Schmerzen. Auch hier liegt eine entzündungshemmende Wirkung vor. Ibuprofen sollten Sie jedoch nicht auf nüchternen Magen einnehmen, da es zu Übelkeit und Erbrechen kommen kann. Ebenso ist Ibuprofen für Kinder verträglich. Sollte jedoch ihr Kleinkind unter Schmerzen leiden und Fieber haben, besprechen Sie vorher mit dem Kinderarzt , welches Mittel die richtige Wahl ist.

Wenn reguläre Kopfschmerztabletten nicht wirken

Sollten Sie unter stärkeren, migräneartigen Kopfschmerzen leiden, werden Sie sich an Ihren Arzt wenden müssen. Er wird mit Ihnen gemeinsam überlegen, welches Schmerzmittel die bessere Wahl ist. Häufig findet das Medikament Naproxen hier Anwendung.

Kopfschmerzen haben sehr viel mit unserem Tagesablauf zu tun. Menschen, die unter Depressionen leiden, reagieren sehr häufig mit Kopfschmerzen auf den Stress und den innerlichen Druck. Bei schweren Depressionen ist eine unterstützende medikamentöse Behandlung mit Antidepressive oft das Mittel der Wahl. Einige Antidepressiva wirken sich auch positiv auf das Kopfschmerzerleben aus, so dass diese davon verschwinden. Amitryptilin oder Doxepin werden in diesem Zusammenhang oft genannt.

Ebenso gibt es Kopfschmerztabletten als Kombinationspräparate mit anderen Wirkstoffen. Der Wirkstoff Lysin wird meist mit Ibuprofen kombiniert, was die Aufnahme des Schmerzmittels deutlich beschleunigt. Ebenso gibt es Kombinationen aus zum Beispiel Paracetamol und Koffein und Acetylsalicylsäure. Wenn Ihre Kopfschmerzen über das normale Maß hinausgehen und Ihr Leben stark beeinträchtigen, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Schmerztherapeuten die ideale Therapie finden.

Achtung: Wenn Sie regelmäßig Kopfschmerztabletten einnehmen, kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Dies äußert sich darin, als dass Sie Entzugs-Kopfschmerzen bekommen, wenn Sie keine Schmerztabletten mehr einnehmen. Ein Teufelskreis, der mit etwas Hilfe aber zu durchbrechen ist.

Was hilft gegen Kopfschmerzen ohne Tabletten?

Verlassen Sie sich nicht alleine auf die Wirkung von Kopfschmerztabletten. Es ist die Kombination aus Maßnahmen, die man ohne Medikamente ergreifen kann, und Tabletten. Am allerbesten ist es durch eine gesunde Anpassung der Lebensweise Kopfschmerzen vorzubeugen. Wenn Sie aber akut unter Kopfschmerzen leiden, können Sie noch folgende Dinge tun:

  • Massieren Sie in sanften und kreisenden Bewegungen Ihre Schläfen. Nehmen Sie noch etwas ätherisches Öl wie Pfefferminzöl oder japanisches Heilöl dazu.
  • Machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft, aber treiben Sie keinen Sport. Bewegung regt die Durchblutung an und kann helfen, die Kopfschmerzen verschwinden zu lassen
  • Haben Sie schon mal eine Fuxreflexzonenmassage durchgeführt? Besonders am dicken Zeh sitzen neuralgische Punkte. Diese stehen im direkten Zusammenhang mit den Kopfschmerzen. Auch hier können Sie wieder ätherische Öle hinzunehmen.
  • Ein kaltes Fußbad regt die Durchblutung an. Sie sehen schon: Die Füße tragen ganz entscheidend dazu bei, dass im Kopf die Schmerzen verschwinden.
  • Auch Wechselduschen (heiß/kalt) wirken wahre Wunder. Auch hier wird wieder die Durchblutung angeregt.
  • Trinken Sie genug? Etwa zwei Liter sollten es bei einem Erwachsenen am Tag sein. Füllen Sie ihr Flüssigkeitsdefizit auf!
  • Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit. Ziehen Sie sich kurz aus dem Familien- oder Berufsleben zurück. Auch ein sogenanntes Powernapping wirkt wahre Wunder.
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