Psoriasis
Schuppenflechte kommt bei Kindern oft nicht allein

Sie heißt Psoriasis oder Schuppenflechte, sie schuppt oder nässt - und sie kann noch mehr anrichten, gerade bei Kindern. Experten raten daher zu konsequentem Management. Doch was heißt das?

Mittwoch, 04.12.2019, 04:24 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 05:03 Uhr
Mehr als nur ein Hautproblem: Bei Kindern steigt mit einer Psoriasis auch das Risiko von Folgeerkrankungen.
Mehr als nur ein Hautproblem: Bei Kindern steigt mit einer Psoriasis auch das Risiko von Folgeerkrankungen. Foto: Silvia Marks

Köln (dpa/tmn) - Nicht nur Erwachsene, auch Kinder können von Schuppenflechte betroffen sein. In diesen Fällen ist ein gutes Krankheitsmanagement besonders wichtig, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Dazu gehören regelmäßige Arztbesuche, Schulungen für Betroffene und ihre Eltern, konsequente Hautpflege, aber auch ein allgemein gesunder Lebensstil mit guter Ernährung und ohne Tabakrauch.

Der Grund: Kinder mit Psoriasis haben ein deutlich höheres Risiko weiterer Erkrankungen - Gelenkentzündungen zum Beispiel, aber auch psychische Erkrankungen wie eine Depression oder eine Angststörung. Auch Übergewicht ist im Zusammenhang mit Schuppenflechte häufig ein Problem. Und damit steigt dann auch die Gefahr einer Zuckerkrankheit oder von Herz-Kreislauferkrankungen ( www.kinderaerzte-im-netz.de ).

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