Europäische Notruftag
Hilfe im In- und Ausland: Notrufnummer 112 gilt EU-weit

Unfälle und Verbrennungen, Bewusstlosigkeit oder plötzlicher Brustschmerz: Schnelle Hilfe im Notfall gibt es unter der 112 - und das nicht nur in Deutschland.

Dienstag, 11.02.2020, 04:36 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 05:03 Uhr
Wer die 112 wählt, erreicht in der gesamten EU - und auch in Großbritannien - den Notdienst.
Wer die 112 wählt, erreicht in der gesamten EU - und auch in Großbritannien - den Notdienst. Foto: Zacharie Scheurer

Gütersloh (dpa/tmn) - Wer die 112 wählt, erreicht in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Notdienst. Darüber hinaus gilt die 112 auch in der Schweiz und der Türkei - und trotz Brexit sogar in Großbritannien.

In Norwegen muss man die 113 wählen. Der Notdienst ist in allen Ländern rund um die Uhr kostenlos aus Mobilfunk- und Festnetz erreichbar.

Wichtig ist bei einem Notruf die Fünf-W-Regel. Die Björn-Steiger-Stiftung, die sich für eine Verbesserung der Notfallhilfe einsetzt, übersetzt die Regel so: Wo ist was mit wie vielen Personen passiert? Welche Verletzungen liegen vor? Das fünfte «W» steht für das Warten auf Nachfragen.

Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fällen gilt deutschlandweit die 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Dieser verweist dann auf Bereitschaftspraxen - etwa bei Infektionen, Fieber oder starken Schmerzen. Seit Anfang 2020 hilft der Bereitschaftsdienst auch bei der Suche nach Fach-, Haus- und Kinderärzten. Neben 112 und 116 117 gibt es noch die Giftnotrufzentralen, deren Rufnummern sind regional unterschiedlich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7252840?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F711821%2F
Rechtsanwalt aus Münster: „Windenergie-Ausbau verfassungswidrig“
Norbert Große Hündfeld hält den Ausbau der Windenergie für verfassungswidrig, hier das
Nachrichten-Ticker