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Gesundheit
Corona: So geht man richtig mit Masken um

In Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und auch in bestimmten öffentlichen Räumen gilt in Deutschland aktuell eine Maskenpflicht aufgrund der Corona-Pandemie. Um dieser Pflicht nachzukommen, stehen sowohl medizinische Masken als auch einfache Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung.

Freitag, 16.10.2020, 02:40 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 12:45 Uhr
Gesundheit: Corona: So geht man richtig mit Masken um
Foto: Colourbox

Allerdings sollten bei der Nutzung der Masken einige Dinge beachtet werden, da sie nur unter bestimmten Bedingungen ihre Schutzfunktion effektiv ausführen können. Welche das sind, zeigt der folgende Beitrag.

Andere schützen: Mund-Nasen-Schutz

Viele Menschen greifen auf OP-Masken als Mundschutzmasken im Kampf gegen die Corona-Pandemie zurück. Diese sollten grundsätzlich nur ein einziges Mal verwendet und dann in eine verschlossene Tüte gepackt und mit dem herkömmlichen Hausmüll entsorgt werden.

Solche Mund-Nasen-Schutzmasken wurden auch schon vor der Zeit des Coronavirus von vielen Zahnärzten und Ärzten genutzt, weshalb sie auch als MNS-, OP-, oder Operationsmasken bezeichnet werden. Die Einweg-Masken bieten Patienten und anderen Menschen in der Nähe Schutz vor Tröpfchen, welche aus Nase und Mund des Trägers, beispielsweise beim Sprechen, abgegeben werden. Darüber hinaus wird durch den Mund-Nasen-Schutz verhindert, dass die schmutzigen Hände des Trägers mit seiner Nase oder seinem Gesicht in Berührung kommen.

Richtig lagern, abnehmen und tragen

Einen effektiven Schutz können die Gesichtsmasken nur dann bieten, wenn mit ihnen korrekt umgegangen wird. Dazu zählt, dass nach wie vor mindestens ein Abstand von 1,5 Metern zu Mitmenschen eingehalten wird. Bevor die Maske angelegt wird, müssen die Hände ordentlich gewaschen werden. Die Innenseite der Maske sollte grundsätzlich nie mit den Händen in Berührung kommen.

Außerdem ist es wichtig, dass die Maske eng an dem Gesicht anliegt und Nase und Mund zu jederzeit vollständig bedeckt. Während der Mund-Nasen-Schutz getragen wird, sollte er nicht zurechtgezupft oder kurz um den Hals gelegt werden.

Sobald es zu einer Durchfeuchtung der Maske kommt, ist diese zu wechseln. Wird sie abgenommen, müssen dafür die Laschen oder die seitlichen Schnüre gegriffen werden – eine Berührung der Vorderseite ist zu vermeiden. Auch nachdem die Maske abgenommen wurde, müssen die Hände noch einmal gründlich gereinigt werden.

Falls es sich um eine Maske handelt, die mehrere Male verwendet werden kann, sollte sie umgehend gewaschen oder bis zu dem nächsten Waschgang in einem geschlossenen, luftdichten Behälter gelagert werden. Um die Maske unterwegs sicher zu verstauen, ist ein Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss eine gute Wahl. So wird verhindert, dass die Maske mit kontaminierten Stoffen in Kontakt kommt und ihre hygienische Sauberkeit wird stets gewährleistet.

Die Reinigung der Schutzmasken

Nach dem Tragen sollte die Reinigung der Maske im Idealfall sofort erfolgen. Dazu kann die Maske bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius in die Waschmaschine gegeben werden. Ein eventuell vorhandenes ECO-Programm sollte für das Waschen der Maske nicht verwendet werden, da die Temperaturen dabei zu niedrig ausfallen könnten.

Möglich ist es darüber hinaus auch, die Maske für fünf Minuten in einem Topf mit kochendem Wasser auf dem Herd zu legen. Falls kleine Beschädigungen oder Risse nach dem Waschen entdeckt werden, ist eine weitere Verwendung nicht empfehlenswert.

Viren können ebenfalls durch eine Bearbeitung der Maske mit dem Bügeleisen abgetötet werden. Allerdings sollte während des Bügelvorgangs darauf geachtet werden, dass auch die Nahtstellen und der Saum wirklich stark erhitzt werden. Das lange Erhitzen wird nicht von allen Stoffen gut aufgenommen, weshalb das Waschen dem Bügeln grundsätzlich vorzuziehen ist.

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