Präventionsprogramm
Als Azubi für Fehler Verantwortung übernehmen

Fehler können jedem passieren und man kann daraus lernen. Wie gehen Auszubildende am besten damit um, wenn sie Schaden angerichtet haben? Vertuschen ist dann die falsche Devise.

Freitag, 12.10.2018, 12:42 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 12:35 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 12:42 Uhr
Das Präventionsprogramm «Jugend will sich-er-leben» gibt es bereits seit 1972. An Aktualität und Notwendigkeit hat es seitdem jedoch nicht eingebüßt.
Das Präventionsprogramm «Jugend will sich-er-leben» gibt es bereits seit 1972. An Aktualität und Notwendigkeit hat es seitdem jedoch nicht eingebüßt. Foto: Sebastian Gollnow

Mainz (dpa/tmn) - Richten Azubis im Betrieb einen Schaden an, dürfen sie ihn nicht vertuschen. Fällt etwa ein Tablet herunter und zersplittert, hat mancher Angst, von den Kollegen ausgelacht oder nach der Lehre nicht übernommen zu werden.

Das Tablet einfach zurückzustellen und wegzugehen, ist aber die falsche Reaktion. Stattdessen müssen Azubis für ihre Fehler Verantwortung übernehmen - so können sie daraus lernen. Darauf macht die Berufsgenossenschaft Holz und Metall in ihrem Präventionsprogramm « Jugend will sich-er-leben » aufmerksam.

Auch wenn ein Azubi in einer Tischlerei zum Beispiel ohne den vorgeschriebenen Gehörschutz vom Vorgesetzten erwischt wird, sollte er den Fehler nicht leugnen, keine Unwissenheit vorschieben oder anderen die Verantwortung zuweisen. Durch einen ehrlichen Umgang können Azubis zu einer positiven Fehlerkultur in ihrem Unternehmen beitragen.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6117233?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F711748%2F
Fahrlässige Tötung durch Versäumnisse beim Grünschnitt
Gegen zwei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Wadersloh wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.
Nachrichten-Ticker