Sonderveröffentlichung

Karriere
Options Group über Karrierechancen in der Finanzbranche

Charme, Charisma und Verhandlungsgeschick waren bisher die Schlüsselkompetenzen erfolgreicher Banker, um Geschäfte mit potenziellen Kunden zu gewinnen. Doch die zunehmende Komplexität im Zuge der Digitalisierung stellt Banker vor neuen Herausforderungen und eröffnet gleichzeitig neue Berufsaussichten in der Finanzindustrie. Die Experten von Options Group Deutschland verraten, warum es sich für Absolventen gerade jetzt lohnen kann, eine Karriere in der Finanzbranche zu starten, und welche besonderen Anforderungen der Nachwuchs erfüllen muss.

Dienstag, 08.01.2019, 10:21 Uhr
Karriere: Options Group über Karrierechancen in der Finanzbranche
Die Finanzbranche bietet weiterhin hervorragende Karrierechancen. Foto: PR Options Group

Längst handelt es sich bei Berufen im Finanzbereich nicht mehr nur um trockene Aufgabengebiete. Beispielsweise programmieren heutzutage Entwickler Algorithmen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz die Kundendaten analysieren, um Merkmale für neue Geschäfte herauszukristallisieren, sodass dem Kunden individualisierte Finanzprodukte und Dienstleistungen vorgeschlagen werden. Traditionelle Aufgaben des Bank- und Investmentmanagements fallen zunehmend weg, während neue Karrieremöglichkeiten entstehen. „Die technologische Revolution der gesamten Branche ist offensichtlich. Gerade Unternehmen im Hochfrequenzhandel profitieren von der Digitalisierungswelle”, meint Jan Veder , Partner der Options Group Deutschland in Frankfurt am Main.

Mathematikgenies sind stark gefragt

Der Hochfrequenzhandel ist ein auf Computeralgorithmus basierender Handel mit Wertpapieren, bei dem Aufträge, Käufe und Verkäufe innerhalb von Milli- oder sogar Nanosekunden ausgeführt werden. Hier kommen Quants zum Einsatz, Quantitative Analysten, die Handelsalgorithmen entwickeln, testen und anwenden. „Der Begriff war vor wenigen Jahren im deutschen Raum noch nicht verbreitet und jetzt ist die Nachfrage nach Quants von unseren Kunden kaum zu befriedigen. Sie suchen Mathematik Genies, die mit Methoden der Statistik und Mathematik Börsendaten analysieren und Muster ableiten, um letztendlich zukünftige Handelschancen vorauszusehen bzw. komplexe mathematische Modelle für die Kalkulation von Finanzderivaten nutzen”, so Veder weiter. Seine Kollegin Diana Herpel , Partnerin der Options Group Deutschland fügt hinzu: „Außerdem durchleben die gewünschten Fähigkeiten, die  Quants mitbringen sollen, einen Wandel. Früher waren mathematische Promotionen (PhD) vorzugsweise an einer Spitzenuniversität von Bedeutung. Heute dagegen sind Nachwuchskräfte mit einer soliden Grundlage in Computational Finance, eine Kombination aus Software Engineering und Angewandter Mathematik, gefragt.” Außerdem verraten sie uns, dass die Nachfrage nach Anwärtern mit praktischer Arbeitserfahrung stark zugenommen hat und ein Doktortitel bei der Bewerbung nicht schadet.

Finanzkrise schafft Karrierechancen

Zehn Jahre nach dem Finanzkollaps im Jahr 2008 haben sich die Märkte weiterentwickelt, doch die Verunsicherung ist geblieben und die Risikobereitschaft ist stark zurückgegangen. Riskante, hochkomplexe, exotische Produkte, die hohe Renditen abwerfen sind nicht mehr gefragt. Dagegen ist gutes Risikomanagement ein wichtiges Thema geworden. „Risikomanager fehlen im Moment überall. Die regulatorischen Anforderungen haben sich seit der Krise stark verschärft, daher werden qualifizierte Experten in den Bereichen Bilanzkontrolle, Risikomanagement, Finanzcontrolling und Compliance benötigt”, erzählt Herpel. Nachwuchskräfte in dem Bereich befinden sich momentan in einer sehr komfortablen Situation, das beste Jobangebot auswählen zu können. Wer dann noch fließende Englischkenntnisse und internationale Erfahrungen mitbringt, kann sich vor Avancen nicht retten.    

Die Gewinner und Verlierer im Kampf um Talente

Es ist offensichtlich, dass sich die Rolle von Quants weiterentwickelt hat und sie nicht mehr ausschließlich Absicherungsstrategien für Banken, Hedgefonds oder proprietäre Unternehmen entwickeln. Inzwischen sind sie in vielen Bereichen der Finanzdienstleistungskette zu finden, sei es in der Risikoabteilung einer Bank, in der Privatkundenbank oder innerhalb der Forschungs- und Entwicklungsgruppe eines Fintech-Unternehmens. Infolgedessen gibt es eine viel breitere Auswahl an Karrieremöglichkeiten für einen Einstieg in die Branche. Große und kleine Fintech-Unternehmen sind zunehmend erfolgreicher in der Gewinnung neuer Bewerber. Veder erklärt, dass es an den eher unkonventionellen Angeboten liegt: „Die Attraktivität liegt in einem unternehmerischen, partnerschaftlichen und weniger bürokratischen Umfeld. In einigen Fällen werden die Bewerber mit Aktien oder Aktienoptionen belohnt.” Neben den kulturellen Vergünstigungen bieten junge Unternehmen, ein Umfeld, wo sich die Leute noch neu erfinden können und die Organisation mitgestalten. Neben den Quants verzeichnet Option Group Deutschland ebenso eine steigende Nachfrage nach Compliance und Risk Manager, Data Scientists, Nachhaltigkeitsmanager und Programmierer. Doch wo es Gewinner gibt, gibt es auch immer Verlierer. So sehen die Zukunftsaussichten für Schalterpersonal nicht gut aus. Ein bundesweites Filialsterben ist unausweichlich. Die Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte vermehrt online oder am Bankautomaten, sodass Berater und Sachbearbeiter nicht mehr vonnöten sind. Die Verwaltungsprozesse werden zunehmend digitalisiert, weshalb weitere Stellen wegfallen. Während die IT-ler und die Regulierer ihre Gehälter angesichts des knappen Angebots an geeigneten Kandidaten in die Höhe treiben können, spiegelt sich bei den übrigen Bankbeschäftigten ein gegenteiliges Bild wider.

Options Group Deutschland verrät, welche Fähigkeiten Sie zukunftssicher machen

Die Fähigkeiten, die erforderlich sind, um auf dem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind auf die Beherrschung von Technologien ausgerichtet. „Programmieren und Coden sind gefragte Qualifikationen, mit denen man sich von der Masse abhebt”, sagt Diana Herpel von Options Group Deutschland. Die fließende Kommunikation mit Python, eine universelle Programmiersprache, ist die Sprache der Wahl für viele Rollen in der Finanzbranche.

Fähigkeiten im Bereich Data Engineering und Big Data-Analyse lohnen sich nicht nur, sondern sind vielmehr eine Voraussetzung. Viele Anwendungen der Entscheidungs- und Verhaltenswissenschaft für eine ganze Reihe neuartiger Probleme im Finanzwesen erfordern einem datengesteuerten Ansatz. Die Nachfrage nach Kenntnissen über maschinelles Lernen wird momentan auch nicht gedeckt. Jan Veder blickt außerdem weiter in die Zukunft: „Der Wunsch nach quantitativen Fähigkeiten wird weiter steigen. Es ist zu erwarten, dass die Technologie der Auslöser für die Schaffung neuer Rollen in der gesamten Branche sein wird, selbst in den Bereichen, in denen am wenigsten erwarten. Die Automatisierung ist eine der größten Wachstumsbereiche, sei es auf Käuferseite oder Verkaufsseite.

Banken gehen auf Talentjagd

Um in der Lage zu sein, Top-Talente zu akquirieren, müssen Unternehmen nicht nur intellektuell anregende Arbeit bieten, sondern ein Ökosystem schaffen, dass Zusammenarbeit, Verantwortlichkeit und die Freiheit des Austauschs von Ideen fördert. Das Management sollte zukunftsweisend vorausgehen und unternehmerischen Denken vorleben, Chancen für die persönliche sowie berufliche Entwicklung aufweisen. Natürlich spielen Belohnungskomponenten weiterhin eine nicht zu verachtende Rolle. „Mitarbeiter, die entsprechend der Leistung entlohnt werden und sich stärker an den Zielen und Werten des Unternehmens orientieren, verlassen das Unternehmen seltener”, konnte Herr Veder in den letzten Jahren feststellen. Eine Organisation, die eine Vielzahl der Bedürfnisse in einer wettbewerbsintensiven und überfüllten Landschaft abdeckt, wird immer gewappnet sein, die Superstars von morgen zu gewinnen und anzuziehen.

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