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Karriere
So klappt es mit der Unternehmensgründung

Von der Selbstständigkeit und davon, ihr eigener Chef zu sein, träumen viele Menschen. Nicht immer ist eine zündende Geschäftsidee erforderlich. Franchise ist eine gute Möglichkeit, um entsprechend der eigenen Interessen vorhandene Strukturen zu nutzen.

Freitag, 08.03.2019, 10:45 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 11:00 Uhr
Karriere: So klappt es mit der Unternehmensgründung
Der Traum vom eigenen Café kann näher liegen als gedacht. Foto: Pixabay.com

Wer in die Selbstständigkeit starten und sein eigenes Unternehmen gründen möchte, hat dafür verschiedene Argumente: Eine Arbeit, die den eigenen Interessen und Hobbys entspricht, sein eigener Chef sein, Unabhängigkeit oder Flexibilität. Eine Unternehmensgründung ist ein mutiger Schritt, der mit verschiedenen Hindernissen verbunden ist. Ein Konzept, die Wahl der richtigen Unternehmensform , die steuerliche Behandlung und der geeignete Standort spielen ebenso eine Rolle wie die Investition in die Geschäftseinrichtung. Franchise-Systeme erleichtern den Start in die Selbstständigkeit und sind für viele Geschäftsmodelle verfügbar.

Vorhandene Strukturen mit Franchise-Systemen nutzen

Eine zündende Geschäftsidee, um den Kunden etwas zu bieten, das die Konkurrenz nicht hat, hilft bei der Unternehmensgründung. Nicht jeder hat jedoch die richtige Idee oder findet etwas heraus, mit dem er sich von der Konkurrenz abheben kann. Das ist nicht immer notwendig. Eine Alternative, um ohne eigenes Konzept in die Selbstständigkeit zu starten, sind  Franchise Unternehmen . Unternehmensgründer können mit einem Franchise-System bereits vorhandene Strukturen und Karrieremöglichkeiten ausnutzen. Abhängig von den bisherigen Erfahrungen und ihren Interessen können Unternehmensgründer in fast jeder Branche mit dem Franchising durchstarten. Für die Gründung eines Unternehmens auf Franchise-Basis ist nicht immer viel Eigenkapital erforderlich. Die Unternehmensgründung im Franchise-System kann hauptberuflich, aber auch nebenberuflich als zweites Standbein erfolgen. 

Vorteile von Franchise-Systemen

Wer als Unternehmensgründer ein Franchise-System nutzt, muss nicht unbedingt umziehen, da das Franchising abhängig von der Branche und der bereits vorhandene Strukturen auch lokal, in der Nähe des Wohnortes, möglich ist. Da bereits ein Konzept und die entsprechenden Strukturen vorhanden sind, gehen Unternehmensgründer nur ein geringes Risiko ein. Statistiken zeigen, dass 94 Prozent aller Franchisenehmer profitable Betriebe führen. Da sich das Konzept bereits bewährt hat, können auch Quereinsteiger ohne umfangreiche Erfahrungen in einer Branche mit Franchising erfolgreich durchstarten. Franchisenehmer profitieren von einem erprobten Geschäftsmodell, einer etablierten Marke und einer sicheren Nachfrage. Wird für das Franchising Eigenkapital benötigt und ist es nicht in ausreichendem Umfang vorhanden, können diese Vorteile des Franchisings den Banken bei der Entscheidung über die Kreditvergabe an künftige Franchisenehmer helfen.

So funktioniert ein Franchise Unternehmen

Unternehmensgründer, die ein Franchise-System nutzen möchten, müssen nicht erst das Vertrauen von Kunden gewinnen, da sie mit dem Franchisegeber zusammenarbeiten und sein bewährtes Konzept nutzen können. Franchising ist ein Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung, das auf Partnerschaft zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer basiert. Das unternehmerische Gesamtkonzept wird vom Franchisegeber erstellt. Der Franchisegeber ist für die Planung, Durchführung und Kontrolle des Betriebstyps verantwortlich. Die Franchisenehmer sind die Geschäftspartner des Franchisenehmers und setzen das Gesamtkonzept an ihrem Standort selbstständig um. Rechtlich werden Franchisegeber und Franchisenehmer als eigenständige Unternehmer angesehen. Der Franchisenehmer muss sein eigenes Kapital in sein Geschäft investieren und seine Produkte auf eigene Rechnung verkaufen. Er ist dabei jedoch an die Vorgaben des Franchisegebers gebunden, die im Franchisevertrag zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer festgeschrieben sind. Da der Franchisenehmer aufgrund des vorhandenen Konzepts verschiedene Vorteile genießt, muss er verschiedene Gebühren wie Franchisegebühren, Werbegebühren und Standortgebühr an den Franchisegeber zahlen. Der Franchisenehmer kann vom Franchisegeber Unterstützung bei der Finanzierung, der Wahl des Standorts und beim Marketing erhalten. Der Franchisegeber kann Trainings und Schulungen für die Franchisenehmer anbieten und den Franchisenehmern Einkaufs- und Kostenvorteile einräumen. 

Franchising ohne Eigenkapital

Unternehmensgründer, die nur wenig Eigenkapital mitbringen oder bei der Nutzung eines Franchise-Systems kein finanzielles Risiko eingehen wollen, können Franchise-Systeme ohne Eigenkapital nutzen. Potentielle Franchisenehmer, die ohne Eigenkapital in die Selbstständigkeit starten möchten, sollten nicht vergessen, dass sie Franchisegebühren zahlen müssen. Sie sollten über Rücklagen verfügen, da die ersten Monate noch umsatzschwach sind und die Gebühren trotzdem anfallen.

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