Spitzengehälter
Weibliche Fachkräfte selten mit Topverdienst

Noch nicht einmal jede siebte Fachkraft mit mehr als 100.000 Euro Jahresgehalt ist eine Frau. Das zeigt eine neue Studie, die auch verrät, wo Topverdienerinnen die höchsten Vergütungen winken.

Montag, 14.10.2019, 05:17 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 05:22 Uhr
Von Spitzenverdienern mit einem Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro sind nur 15 Prozent weiblich. Das zeigt eine aktuelle Analyse.
Von Spitzenverdienern mit einem Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro sind nur 15 Prozent weiblich. Das zeigt eine aktuelle Analyse. Foto: Tobias Kleinschmidt

Düsseldorf (dpa/tmn) - Jahresgehälter mit sechs Stellen oder darüber sind eher Männersache. Von Spitzenverdienern mit einem Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro sind nur 15 Prozent weiblich. Das zeigt eine Analyse der Stellenbörse Stepstone, für die rund 200.000 Datensätze ausgewertet wurden.

Hochschulabschlüsse helfen auf dem Weg zum Topverdienst: Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der gut verdienenden Frauen hat der Auswertung zufolge mindestens einen Master- oder Diplomabschluss, rund jede Zehnte (11 Prozent) sogar einen Doktortitel. Rund ein Viertel (26 Prozent) hat keinen akademischen Hintergrund.

Ohne Berufserfahrung selten ein Spitzenverdienst

Je mehr Verantwortung, desto mehr Gehalt: Laut der Analyse sind 83 Prozent der Spitzenverdienerinnen Führungskräfte. Berufserfahrung ist ebenfalls nötig, um die 100.000 Euro-Marke zu knacken: Etwa drei von vier «Großverdienerinnen» (73 Prozent) haben mindestens zehn Jahre Berufserfahrung, weitere 18 Prozent sind seit wenigstens sechs Jahren im Job.

Die höchsten Durchschnittsverdienste der Topverdienerinnen gibt es laut Studie im Bau- und Maschinenbaubereich. Geht es um einen konkreten Jobtitel, stehen weibliche Chief Information Officers (CIO) mit einem Durchschnittsverdienst von 183.000 Euro pro Jahr an der Spitze.

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