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Karriere
Warum ein professioneller Webauftritt heute Pflicht ist

Heutzutage sind über 90 % der Deutschen Haushalte mit einem Internetanschluss ausgestattet. Aus diesem Grund hat nahezu jedes Unternehmen eine Webseite, über die online mit Kunden kommuniziert werden kann. Ein guter Webauftritt ist dabei absolut Pflicht. Nur so können mehr Kunden gewonnen und diese auch gehalten werden. Vor allem, da im Netz alternative Anbieter leichter zu finden sind, sollte die Internetseite zum Wiederkommen einladen. Doch was macht einen guten Webauftritt aus und wie kann dieser erzielt werden?

Mittwoch, 13.11.2019, 13:27 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 13:35 Uhr
Karriere: Warum ein professioneller Webauftritt heute Pflicht ist
Die Planung des Webdesigns einer Unternehmenspage kann durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen. Dafür sorgt die Planung am Ende auch für ein passgenaues Ergebnis. Foto: Hal Gatewood / Unsplash.com

Ansprechendes Design: Die Basis

Der erste Eindruck ist bekanntlich der Wichtigste. Das ist auch bei einer Webseite nicht anders. Bevor die Kunden den Inhalt wahrnehmen, achten sie zwangsläufig auf den Auftritt, der im besten Fall ein gutes Gefühl vermittelt. Wer das Online-Portal eines Unternehmens besucht, sollte von dem Design angesprochen sein. Fühlen sich die Besucher der Webseiten auf ihnen wohl, kommen sie auch wieder.

Um das Design ansprechend zu gestalten, gibt es verschiedene Aspekte zu beachten:

  • ansprechende Farbwahl: Zum einen sollte die Internetseite eine ansprechende Farbauswahl aufweisen. Diese sollte zum Thema der Seite und zu der jeweiligen Firma passen. Diese kann zum Beispiel an das Logo der Firma oder an das Produkt, das angeboten wird, angepasst werden.
  • Passendes Gesamtbild: Je nach Unternehmen und Produkt sollte der Internetauftritt seriös und sachlich oder modern und frisch sein. Dazu kann bereits eine bestimmte Schriftart sorgen. Ist diese geradlinig, wirkt die Seite professioneller und seriöser. Eine verschnörkelte Schriftart kann für einen moderneren und lockeren Auftritt sorgen.

Beim Designen einer Webseite sollte zudem auch nie übertrieben werden. Zu modern, zu seriös, zu eintönig oder zu bunt sollte die Seite nicht sein. Es gilt, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Sonst wirkt eine Seite schnell langweilig oder unseriös. Dadurch könnte es dazu kommen, dass die Kunden die Seite ungern besuchen.

Wichtig: Nicht nur aus Suchmaschinensicht ist es heute unerlässlich, dass die Website kurze Ladezeiten aufweist. Jede 100 Millisekunden Ladezeit zusätzlich senken den Umsatz laut einer Amazon-Studie geschätzt um 1%.

Klare Navigation: Inhalte nicht umsonst erstellen

Keiner besucht gerne Internetseiten, auf denen minutenlang gesucht werden muss, bis das gewünschte Produkt oder die Seite gefunden wird. In der Regel verlassen Kunden solche Seiten nach wenigen Minuten. Dafür ist es wichtig, sie mit einer einfachen Navigation auszustatten. Komplizierte Menübäume und überfüllte Seiten bewirken hingegen genau das Gegenteil. Je nachdem bietet es sich an, eine Webseite rundum zu erneuern, um sie optisch und von der Programmierung her wieder in Schuss zu bringen: Das Redesign der Homepage ist hier das Mittel der Wahl.

1.    Menüführung übersichtlich halten

Die Menüführung sollte dabei besonders einfach sein. Die Kunden müssen auf Anhieb erkennen, wie sie zwischen den verschiedenen Menüpunkten wechseln können. Dies kann zum Beispiel durch farblich abgehobene Leisten ermöglicht werden. Beinhaltet das Menü nur wenige weitere Seiten, kann eine Leiste, im oberen Bereich einen schnellen Eindruck bieten und eine leichte Navigation ermöglichen. Dabei sollten nicht zu viele Punkte auf der Leiste vermerkt sein, da dies sonst zu schnell unübersichtlich werden kann. Fünf Punkte könnten dabei eine gute Richtlinie sein. Zum Beispiel könnten Kunden auf einen Blick zwischen der Vorstellung des Unternehmens, den Produkten, eine Anfahrtsbeschreibung, dem Kontakt und dem Impressum navigieren, ohne lange auf der Seite danach suchen zu müssen.

Soll man auf der Webseite zwischen mehreren Punkten und Seiten navigieren können, wird eine zentrale Anordnung auf der Seite schnell unübersichtlich. Das sorgt für einen chaotischen Eindruck. Eine aufklappbare Menüleiste kann dabei eine gute Wahl sein. Diese lässt sich in einer der Ecken oder Seiten anordnen. Dadurch stört sie nicht, wenn man sich eines der Produkte ansieht oder einfach nur surft. Per Mausklick lässt sich dieses Navigationsmenü öffnen und es kann zwischen den verschiedenen Angeboten gewechselt werden.

2.    Responsivität ist heute Pflicht

Da viele Nutzer auch die mobilen Varianten der Seiten über ihre Smartphones oder Tablets nutzen, ist es wichtig, die Menüführung für diese Geräte anzupassen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass vor allem auf Smartphones einige Funktionen eingeschränkt sein können. So lassen sich zum Beispiel Inhalte nicht per Drag-and-Drop verschieben.

Gute Inhalte: Ohne geht es nicht

Ohne guten Inhalt bringt auch das beste Design nichts. Zunächst sollte schnell erkannt werden können, was das Unternehmen über die Seite anbietet. Inhaltlich ist außerdem wichtig, dass die Zielgruppe damit auch etwas anfangen kann. Das Stichwort ist hier also ganz klar: Mehrwert! Wer etwas verkauft, kann also durch Ratgeber oder weitere hilfreiche Tipps bei der Zielgruppe punkten.

Außerdem sollten Kunden kostenfrei zusätzliche Informationen erhalten können. Dies kann mit unterschiedlichen Methoden angeboten und ermöglicht werden. Diese Möglichkeiten zur kostenlosen Informationsbeschaffung gibt es:

  • Newsletter: Wenn Kunden sich für einen regelmäßigen Newsletter einschreiben können, erhalten sie so via E-Mail Informationen über neue Produkte oder Aktionen. Eine optimale Möglichkeit, sinnvolles Marketing zu betreiben .
  • Benachrichtigungen per Post: Manche Kunden ziehen es vor, Angebote per Post zu erhalten. Für Werbeaktionen könnten sie sich mit ihren Adressen einschreiben, um Flyer oder Broschüre zu erhalten.
  • Einen Kundenservice zur Beratung: Besonders benutzerfreundlich kann ein Kundenservice zur Beratung sein. So erhalten Kunden telefonisch oder über einen Live-Chat Informationen zu Produkten oder können sich über sie beraten lassen. Das gibt Kunden zusätzliche Sicherheit.

Soll die Seite nicht als eine Visitenkarte dienen, müssen zudem ansprechende Landingpages her. Hier ist die Nutzung der richtigen Medien sowie des richtigen Werbetextes entscheidend. Darüber hinaus darf eins nicht vergessen werden:  die CTA. Ein Call To Action-Element leitet erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Webseitenbesucher das tun, was das Unternehmen von ihnen möchte.

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Wichtige Funktionen lassen sich heute problemlos integrieren. Trotzdem sollte die Ladezeit nicht überstrapaziert werden. Foto: Luca Bravo / Unsplash.com

Fazit

Wenn Unternehmen ihre Kunden halten oder neue für sich gewinnen wollen, ist ein guter Webauftritt unverzichtbar. Sowohl über den Computer als auch über mobile Geräte sollten die Internetseiten besonders benutzerfreundlich sein. Das kann durch ein ansprechendes Design erzielt werden. Außerdem sollte flüssig und einfach durch die Seite navigiert werden können und die Inhalte, die auf ihr gefunden werden bieten im Idealfall einen echten Mehrwert.

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