Digitale Arbeitswelt
Einfache Tipps für Digital Detox im Job

Viele Berufstätige verbringen den Großteil ihres Arbeitstags mit Technik - der Digitalisierung sei Dank. Technik kann vieles erleichtern, führt aber auch zu Arbeitsverdichtung. Was hilft dagegen?

Dienstag, 18.02.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 18.02.2020, 11:06 Uhr
Rein analog arbeitet heute kaum einer mehr: Damit digitale Technologien nicht zur Stressfalle werden, sollten sie außerhalb des Joballtags bewusst sparsam eingesetzt werden.
Rein analog arbeitet heute kaum einer mehr: Damit digitale Technologien nicht zur Stressfalle werden, sollten sie außerhalb des Joballtags bewusst sparsam eingesetzt werden. Foto: Christin Klose

Konstanz (dpa/tmn) - Wenn Technik immer mehr Teil des Joballtags wird, sollten Berufstätige sie an anderer Stelle eher sparsam verwenden. Das rät Julia Kröll , Psychologin am Institut für betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG).

Digitale Technologien können nämlich Stressfallen sein, so die Expertin. Mit relativ einfachen Schritten lassen sie sich aber verringern. Ein simpler Weg: Push-Mitteilungen deaktivieren und unnütze Newsletter abbestellen.

Das private Smartphone sollte im Berufsalltag am besten in der Tasche oder außerhalb des Sichtfelds bleiben - das schützt vor zusätzlicher Ablenkung. Wem das nicht gelingt, dem hilft vielleicht eine «Digital-Detox-Box» für das Handy: Nur wenn es wirklich nötig ist, holt man es da heraus.

Ansonsten gilt: Pausen verbringt man am besten ganz ohne digitalen Medien und macht lieber einen Spaziergang mit Kolleginnen und Kollegen. Dazu sollte man sich bewusst machen: Es ist auch in Ordnung, für eine Weile mal nicht erreichbar zu sein.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7270442?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F711748%2F
Nachrichten-Ticker