Mode
Vintage-Uhren: die Suche nach dem perfekten Modell

Eine Couch, die aussieht wie aus Omas Zeiten, ein Kleid aus dem Second-Hand-Laden und die Taschenuhr vom Großvater – Vintage ist angesagter denn je. Vor allem bei Uhren lässt sich dieser Trend feststellen. Doch wie findet man die perfekte Vintage-Uhr? Und worauf muss man achten, um auch wirklich Vintage zu bekommen?

Donnerstag, 12.05.2016, 10:05 Uhr

Mode : Vintage-Uhren: die Suche nach dem perfekten Modell
Foto: colourbox.de

Uhrensammler haben es schon immer gewusst: Vintage-Uhren sind etwas Besonderes. Das zeitlose Design und die Patina, die sie im Laufe der Jahrzehnte angesetzt hat, machen sie zu einem unverwechselbaren Schmuckstück. Ab wann eine Uhr als Vintage zu bezeichnen ist, liegt mehr oder weniger im subjektiven Empfinden. Im Grunde kann jede Uhr, die vor 1990 gefertigt wurde, als Vintage-Uhr bezeichnet werden. Echte Sammler ziehen die Grenze allerdings bei 1980, mitunter sogar noch früher. Der Markt für Vintage-Uhren ist groß. Und unter den angebotenen Modellen befinden sich auch viele, die nur gebraucht aussehen, tatsächlich aber relativ neu sind.

Doch zunächst gilt es herauszufinden, welche Uhren am besten zu einem passen . Eine Vintage-Uhr ist schließlich kein 08/15-Accessoire. Die Preisspanne reicht von Schnäppchen-Modellen bis zu Luxusuhren. Vor allem, wenn man ein sehr teures Modell ins Auge gefasst hat, sollte man den Anbieter sorgfältig prüfen. Im Internet gibt es zahlreiche Blogs und Foren wie zeigr.com und  uhrforum.de , die Verkäufer bewerten und nützliche Tipps zum Kauf geben.

Um das perfekte Vintage-Modell zu finden, braucht man deshalb ausreichend Hintergrundwissen. Auch hierfür kann das Internet erste Anlaufstelle sein. Im Uhrenportal watchtime.net erfährt man alles Wissenswerte zu Uhrwerk, Gehäuse und Preis von rund 32.488 Uhren – darunter auch viele Vintage-Modelle. So erhält man eine erste Vorstellung vom Preis und kann anschließend viel gezielter suchen. Fachmagazine wie das UHREN-MAGAZIN und Chronos liefern ebenfalls detaillierte Informationen zum Thema.

Auch wenn Vintage für alt steht , heißt das nicht, dass man bezüglich der Funktionstüchtigkeit Abstriche machen sollte – es sei denn, man kauft bewusst eine nicht funktionierende Uhr, etwa für eine Sammlung. Oftmals ist es sehr schwierig, eine Vintage-Uhr reparieren zu lassen, denn nicht alle Uhrmacher sind mit alten Uhrwerken vertraut. Eine Vintage-Uhr sollte nach dem Erstkauf wenigstens einmal professionell gewartet worden sein – und das sollte der Verkäufer im besten Fall nachweisen können. Angebote, die zu schön klingen, um wahr zu sein, sind es meistens auch nicht. Bei Zweifeln hinsichtlich Alter und Herkunft der Uhr sollte man immer kritisch nachfragen.

Bei einer Vintage-Uhr spielt zudem die Herkunft eine große Rolle. Ein seriöser Verkäufer von Vintage-Uhren wird immer einen Herkunftsnachweis wie Originalpapiere mit Stempel, Garantieschein oder Rechnung mit der entsprechenden Werksnummer liefern können. Letztlich bestimmen Alter und Herkunft der Uhr den Preis. Übrigens eignen sich Vintage-Uhren auch als Wertanlage – angesichts der aktuellen Niedrigzinsen ist das gar keine so schlechte Idee.

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