Mode
Party auf der Skihütte: Nicht ohne Dirndl und Lederhose

Der Winter hat viele Teile des Landes fest im Griff. Vor allem im Alpenvorland und in den Bergen lockt eine geschlossene Schneedecke Skifahrer aus ganz Europa an. Selbst wenn man keine gemeinsame Sprache spricht - spätestens bei der Hüttenparty versteht man sich.

Montag, 07.01.2019, 04:03 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 15:07 Uhr
Mode: Party auf der Skihütte: Nicht ohne Dirndl und Lederhose
Foto: jakobradlgruber / 123RF

Für viele bedeutet Winterurlaub nicht nur Skifahren, sondern auch Feiern. Bei den Apres Ski Partys in den Alpen sorgen DJs für beste Stimmung und der winterliche Glühwein tut sein Übriges. Wer was auf sich hält, wirft sich am Abend in Tracht und betritt die Skihütte in Dirndl oder Lederhose. Das ist durchaus auch bei niedrigen Temperaturen möglich, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet.

Die Hersteller haben in ihrem Sortiment nicht nur sommerliche Trachten für das Oktoberfest im Frühherbst, sondern auch wärmende Kleidung für den Winter. Hier gibt es Materialien, die sich besonders gut eignen. Wer beispielsweise einen Trachten-Janker aus Schafschurwolle oder weicher Merino-Wolle wählt, wird nicht frieren. Vor allem bei den Pullovern ist die Auswahl für Damen und Herren riesig. Ein weiterer Vorteil: Sie können auch abseits der Skihütte genutzt werden, wenn es nicht auf traditionelle Kleidung ankommt.

Lederhosen aus Hirschleder wählen

Doch wie sieht es bei der Lederhose aus? Kurz sollte sie sein, damit die knackigen Waden gut zur Geltung kommen. Wie der Lederhosen Ratgeber von Alpenclassics verrät, eignet sich ein Modell aus Hirschleder besonders gut für den Winter, denn es wärmt. Gleichzeitig kühlt das Material bei höheren Temperaturen. Allerdings sollte man nicht zum billigsten Produkt greifen, bei dem das Leder möglicherweise reißt, weil es zu dünn ist. Hochwertiges Leder ist strapazierfähiger und weicher. Etwas günstigere Alternativen zum Hirschleder sind Reh- und Gamsleder.

Eine Lederhose ist eine Anschaffung fürs Leben und kann daher aber gerne etwas kosten. Kombiniert wird sie bei der Hüttenparty beispielsweise mit einem Loferl, also Wadenwärmern. Besonders beliebt sind solche in Handstrick-Optik. Wer sich dennoch nicht mit einer kurzen Hose anfreunden kann, wählt einen Anzug aus langer Lederhose und Trachten-Lederjacke. Eine Zwischenlösung sind Knickerbocker mit Beinen bis kurz unter das Knie. Lässig getragen mit Hosenträgern sind sie ein echter Hingucker.

Warme Materialien für Dirndl und Bluse

Wie bei den Männern gibt es auch bei den Frauen Trachtenmode für die kältere Jahreszeit . Dazu zählen Dirndl aus festeren Stoffen, über die eine Schürze gebunden wird. Auch die Bluse sollte durchaus etwas dicker sein und langärmelig. Hochgeschlossen heißt hier nicht unbedingt prüde, sondern vorausschauend, denn so friert Frau nicht.

Unter dem Dirndl bieten sich warme Strümpfe, eine Strumpfhose mit Zopfmuster oder eine Unterhose an. Beliebt sind auch Trachten-Unterröcke. Damit lässt sich auch gut draußen feiern und das Dirndl wird zum Eyecatcher, denn der Unterrock sorgt für Volumen und lässt den Rock schwingen. Kombiniert mit hübschen Trachtenschuhen oder Stiefeln kann die Party losgehen.

Zudem halten die Hersteller passende Accessoires wie Hüte und Handschuhe im Trachtenlook bereit. Hier kann man durchaus Mut zur Farbe zeigen - in diesem Winter sind Lila, Gelb und Rot angesagt.

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