Akkus bereiten oft Probleme
Beheizbare Kleidung gegen die Kälte

Nie wieder frieren dank beheizter Klamotten? Klingt traumhaft, ist aber nicht ganz unproblematisch: Die Akkus beheizter Kleidung sind störanfällig und schwer zu entsorgen.

Montag, 18.02.2019, 11:49 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 11:52 Uhr
Skifahrer, Angler und Biker wissen die Vorteile beheizter Winterkleidung zu schätzen. Die Akkus sind jedoch nicht unproblematisch.
Skifahrer, Angler und Biker wissen die Vorteile beheizter Winterkleidung zu schätzen. Die Akkus sind jedoch nicht unproblematisch. Foto: Uwe Zucchi

Hamburg (dpa/tmn) - Beheizbare Kleidung ist an kalten Wintertagen, vor allem aber beim Wintersport komfortabel. Aber nicht immer hält sie, was sie verspricht.

Vor allem bei tiefen Temperaturen seien die Akkus störanfällig, erläutert Tristan Jorde von der Verbraucherzentrale Hamburg . Außerdem könne unregelmäßiges Aufladen zu Defekten führen.

Jorde verweist darauf, dass die hochenergetischen Ionen-Akkus unter Umständen zur Brandgefahr werden könnten, wenn sie zum Beispiel nach Stürzen beschädigt sind. Die Beschädigungen könne man diesen nicht unbedingt ansehen.

Auch aus Gründen des Umweltschutzes rät Jorde nicht zu den akkubetriebenen Kleidungsstücken. Nicht nur dass ihre Herstellung wertvolle Ressourcen bindet, eine nachhaltige Entsorgung kann ebenfalls schwierig sein. Denn bevor die Kleidungsstücke in einem Container für Altkleider landen, müssen elektronischen und elektrischen Teile entfernt werden - was nicht immer möglich ist ohne Beschädigung.

Beheizbare Jacken, Socken, Mützen und Shirts werden über Heizelemente sowie im Stoff eingenähte Drähte und einen Lithium-Ionen-Akku erwärmt. Bei manchen Produkten ist eine Temperaturregelung möglich.

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