Das Homeoffice verändert den Business-Look
Leger im Wollpulli

Wer seit dem Frühjahr hauptsächlich im Homeoffice arbeitet, hat es wahrscheinlich schon häufiger bemerkt: Was man da manchmal auf den Bildschirmen während der Videokonferenzen sieht – das will man eigentlich gar nicht sehen. Von Annegret Schwegmann
Sonntag, 13.12.2020, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 13.12.2020, 15:00 Uhr
Wer im Homeoffice arbeitet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er klare Botschaften aussendet. Auf dem kleinen Foto: Susanne Niermann, Modeberaterin aus Münster.
Wer im Homeoffice arbeitet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er klare Botschaften aussendet. Auf dem kleinen Foto: Susanne Niermann, Modeberaterin aus Münster. Foto: imago

Gesagt hat er nichts. Aber in Gedanken hat er seinem Gegenüber auf dem Bildschirm schon häufiger zugeraunt, dass er sein Laptop doch besser ein paar Zentimeter nach links drehen möge. „Dann sehe ich die Messi-Ecke in deinem Wohnzimmer nicht mehr“, dachte sich Carl Tillessen, Analyst des Deutschen Mode-Instituts in Köln, manchmal. Susanne Niermann, Stylistin und Modeberaterin aus Münster, geht es genauso. „Was man da manchmal sieht – offene Schränke und Arbeitstische am Kochherd –, das ist insgesamt keine gute Idee. Das nimmt der Arbeit im Homeoffice die Seriosität. Die Wahrnehmung beschränkt sich nun auf 13 Zoll Bildschirmgröße.“ Beide sind davon überzeugt, dass dem Homeoffice die Zukunft gehört. Und deshalb sollten dort auch ein paar Regeln herrschen.

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