Tourismus
Proteste in Bangkok - Weiter Einschränkungen für Urlauber

Bangkok (dpa/tmn) - Die Lage in Bangkok bleibt angespannt. Die Protestmärsche in der thailändischen Hauptstadt werden fortgesetzt. Für Touristen bedeuten diese weiterhin starke Einschränkungen.

Freitag, 17.01.2014, 10:01 Uhr

Touristen in Bangkok müssen weiter mit Behinderungen rechnen. Die Auswirkungen der Demonstrationen seien für Reisende nach wie vor hauptsächlich im Straßenverkehr zu spüren, erläutert das Auswärtige Amt . Die Badeorte des Landes, in denen sich derzeit viele Urlauber aufhalten, sind nicht betroffen.

Die Protestaktionen beschränken sich auf die Innenstadt Bangkoks. Urlauber sollten bei Fahrten in die oder aus der Stadt, etwa zum Flughafen , einen Zeitpuffer einplanen. Am besten nutzen sie öffentliche Verkehrsmittel, wie die U-Bahn, die S-Bahn und den Airport Link. Obwohl mehr Busse und Bahnen im Einsatz sind, könne es auch im öffentlichen Nahverkehr zu längeren Wartezeiten kommen.

Touristen sollten Menschenansammlungen meiden und vor allem nachts vorsichtig sein, rät das Auswärtige Amt in seinem Reisehinweis . Sie sollten die Berichterstattung in den Medien verfolgen und auf die Anweisungen der Polizei hören.

Touristenmagnet Bangkok

Bangkok war laut einer Erhebung von Mastercard im vergangenen Jahr mit 15,98 Millionen Touristen die meistbesuchte Stadt der Welt. Für die meisten der 26 Millionen Urlauber, die Thailand im Jahr besuchen, ist Bangkok aber nur Durchreisestation zu den Inseln an den Küsten im Süden oder ins Hochland im Norden. Diese Orte sind von Protesten nicht betroffen.

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