Kampf gegen vermüllte Strände
Jamaika verbietet Plastikprodukte und Styropor-Verpackungen

Türkisblaues Meer und weiße Strände - damit konnte das Urlaubsland Jamaika lange Zeit werben. Doch leider sind die Strände immer öfter vermüllt. Das will die Umweltbehörde nun ändern. Auf der Karibikinsel dürfen daher keine Plastikprodukte mehr verwendet werden.

Dienstag, 18.09.2018, 10:32 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 10:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.09.2018, 10:32 Uhr
Ein Plastik- und Styropor-Verbot soll auf Jamaika für saubere Strände sorgen.
Ein Plastik- und Styropor-Verbot soll auf Jamaika für saubere Strände sorgen. Foto: Christian_Röwekamp

Kingston (dpa) - Jamaika hat ein Verbot von Plastikprodukten und Styropor-Verpackungen eingeführt. Ab Januar 2019 seien der Gebrauch und die Verbreitung von Plastiktüten, -strohhalmen und -flaschen sowie Styropor-Verpackungen für Essen verboten, teilte Minister Daryl Vaz mit.

Gleichzeitig soll ein Aufklärungsprogramm die Menschen des Karibikstaats über den nachhaltigeren Umgang mit Plastik informieren, wie die Umweltbehörde der Insel auf Twitter mitteilte.

Ab 2021 dürften Tetrapacks zudem keine beigefügten Strohhalme mehr haben, teilte ein Regierungssprecher auf Twitter mit. Die Karibikinsel mit rund 2,9 Millionen Einwohnern kämpft gegen eine Vermüllung ihrer Strände. Im vergangenen Jahr hatten Freiwillige allein am nationalen Aktionstag gegen Müll an der Küste nach Angaben der Naturschutzorganisation Jamaica Environment Trust rund 73 Tonnen Plastikmüll gesammelt worden.

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