Tourismus
Countrymusik und Straßenkunst

Tanz, Artikstik, Clownerie und Theater: Mehrere Festivals locken Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm. Aber auch in fernen Museen wird Kultur geboten.

Donnerstag, 21.04.2016, 05:04 Uhr

Beim Line Dance Alpfestival in Zell am See-Kaprun sind auch professionelle Holzfäller am Start und treten in Wettkämpfen gegeneinander an.
Beim Line Dance Alpfestival in Zell am See-Kaprun sind auch professionelle Holzfäller am Start und treten in Wettkämpfen gegeneinander an. Foto: EXPA Pictures

Countrymusik und Holzfällen in Zell am See-Kaprun

Sportholzfäller schwingen Axt und Motorsäge, dazu gibt es jede Menge Countrymusik und viel Party: Die Gemeinden Zell am See und Kaprun feiern vom 16. bis 19. Juni erstmals das Line Dance Alpfestival. Höhepunkt ist ein Weltrekordversuch, wie die Tourismusvertretung mitteilt: Auf der 107 Meter hohen und 500 Meter langen Staumauer der Kapruner Hochgebirgsstauseen sollen möglichst viele Besucher das Tanzbein schwingen.

Straßenkunstfest La Strada in  Bremen

Eine Stadt wird zum Zirkus: Beim Straßenkunstfest La Strada in  Bremen zeigen rund 150 Künstler ein buntes Programm aus Artistik, Akrobatik, Clownerie und Jonglage. Zu dem Fest rund um den Marktplatz vom 9. bis 12. Juni erwartet die Bremer Touristik-Zentrale rund 150 000 Gäste.

Theater und Tanz auf Teneriffa

Beim internationalen Kunstfestival MUECA  auf Teneriffa stehen Theater, Tanz und Akrobatik im Vordergrund. Bei dem Event vom 12. bis 15. Mai werden mehr als 400 Künstler die Besucher in den Straßen von Puerto de la Cruz unterhalten.

Von Ölarbeitern und Sklaven: Neues Museum in Katar

In Katar gibt es einen neuen Museumskomplex: Im ältesten Stadtteil Dohas informieren die Msheireb-Museen in vier Häusern über die Entwicklung des Emirats am Persischen Golf. So geht es etwa um das traditionelle Familienleben in Katar seit 1920, die Geschichte der ersten Ölarbeiter und die Ausbeutung von ehemaligen Sklaven in dem Emirat. Bislang können nur geführte Touren gebucht werden, teilt die Qatar Tourism Authority mit. In Zukunft soll das Museum aber auch für individuelle Besuche offen stehen. Der Eintritt ist kostenlos.

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