Di., 25.12.2018

Weniger Entschädigung Wenn Flugportale mit Abtretung der Passagierrechte abzocken

AGB genau prüfen: Einige Flugportale sichern sich einen Anteil von Entschädigungen, die Airlines bei Verspätungen oder Ausfällen zahlen.

Wer bei einem Flugportal bucht, sollte die AGB gründlich studieren. Denn möglich ist es, dass Portalbetreiber bei Entschädigungen durch die Airlines einen Anteil fordern. Von dpa

Di., 18.12.2018

Recht auf Reisen Überfüllte Bahn: Darf ich mich in die Erste Klasse setzen?

Die Bahn ist voll und Sitzplätze gibt es nur noch in der Erste Klasse: Doch solange keine Freigabe durch den Schaffner erfolgt, darf sich keiner ohne entsprechendes Ticket dort hinsetzen.

Pendler und Bahnfahrer kennen das Problem nur zu gut. Auch wenn ein Zug völlig überfüllt ist, darf ein Fahrgast nicht in die Erste Klasse wechseln. Es gelten die Konditionen des gekauften Tickets. Kann es Ausnahmen geben? Von dpa


Do., 13.12.2018

Urteil Easyjet muss Gebühren und Steuern nicht erstatten

Easyjet-Kunden haben keinen Anspruch auf Erstattung der Gebühren und Steuern, wenn sie einen Flug stornieren. Das bekräftigt ein Urteil des Oberlandesgericht Frankfurt.

Darf die Fluggesellschaft Easyjet bei einer Stornierung eigentlich die Steuern und Gebühren einbehalten? Mit dieser Frage war gerade das Oberlandesgericht Frankfurt befasst. Das Urteil dürfte einige Airline-Kunden enttäuschen. Von dpa


Di., 11.12.2018

Für einen fairen Vergleich Flugportal muss Gebühren für Aufgabegepäck angeben

Bei manchen Airlines zieht die Gepäckaufgabe Extrakosten nach sich. Sie müssen Online-Flugvermittler vor der Buchung anzeigen.

Flugportale vermitteln zwischen Verbrauchern und Airlines. Manche zeigen jedoch nicht die Extrakosten für Aufgabegepäck an. Das ist gesetzeswidrig, weil sie den Reisenden Vergleichsmöglichkeiten nehmen. Von dpa


Di., 04.12.2018

Frage an den Reiserechtler Umsteigen statt Nonstop-Flug: Geld zurück bei Verspätung?

Wird die Ankunft durch eine umgebuchte Verbindung verzögert, können Pauschalreisende einen Reisemangel geltend machen.

Geplant war ein Nonstop-Flug, doch dann mussten die Pauschalreisenden doch in einen anderen Flieger umsteigen. Die Folge war eine verspätete Ankunft. Müssen sie nun den vollen Preis zahlen? Von dpa


Di., 27.11.2018

Amtsgericht Hamburg Flug annulliert - Airline muss zumutbare Maßnahmen ergreifen

Eine schlechte Wetterlage stellt oft einen außergewöhnlichen Umstand dar. Doch unterlässt eine Airline zumutbare Maßnahmen, muss sie ihre Passagiere für einen gestrichenen Flug entschädigen.

Streicht eine Airline einen Flug, steht den Betroffenen eine Entschädigung zu. Das kann auch dann gelten, wenn außergewöhnliche Umstände der Grund sind. Das zeigt ein Fall aus Hamburg. Von dpa


Di., 20.11.2018

Recht auf Reisen Sportraum-Nutzung bei schwerem Seegang auf eigene Gefahr

Bei schwerem Seegang steigt das Unfallrisiko an Bord eines Kreuzfahrtschiffes.

Kreuzfahrt-Urlaubern bleibt manchmal ein starker Seegang nicht erspart. Sport im Fitnessraum etwa kann dann schnell zur Wackelpartie werden. Wer haftet also bei Unfällen? In einem Gerichtsprozess wurde darüber verhandelt. Von dpa


Do., 15.11.2018

EuGH-Urteil Flugpreise nicht in beliebiger Währung anzeigbar

Preise für Verbindungen innerhalb der EU müssen laut Verordnung «in Euro oder in Landeswährung» angegeben werden. das EU-Gericht urteilte, dass Airlines die Währung trotzdem nicht frei wählen können.

Darf der Preis für einen Flug von London nach Stuttgart in Pfund angegeben werden? Das höchste EU-Gericht hat geurteilt - und Verbraucherschützer enttäuscht. Von dpa


Di., 13.11.2018

Recht auf Reisen Flugverspätung wegen beschädigtem Reifen

Kein außergewöhnlicher Umstand: Verspätet sich ein Flugzeug wegen eines beschädigten Reifens, erhalten Reisende eine Entschädigung.

Wegen eines beschädigten Reifens kommt es zu einer langen Flugverspätung. Um die Entschädigung eines Fluggasts zu vermeiden, beruft sich die Airline auf außergewöhnliche Umstände. Doch wie entscheidet das Amtsgericht Hannover? Von dpa


Di., 06.11.2018

Oberlandesgericht München Portal darf Haftung für falsche Angaben nicht ausschließen

Das Oberlandesgericht München hat entscheiden: Reiseportale können zu Schadenersatz verpflichtet werden, wenn sie die Angaben der Leistungsträger eins zu eins übernehmen und wissen, dass diese falsch sind.

Manche Reiseportale übernehmen die Angaben von Airlines oder Hotels eins zu eins. Haften wollen sie dafür meist nicht. Doch eine entsprechende Klausel in den AGB's ist nicht immer wirksam. Von dpa


Di., 30.10.2018

Airline muss zahlen Entschädigung bei pauschaler Begründung für Flugverspätung

Eine Airline kann die Annullierung eines Fluges nicht pauschal begründen. In solchen Fällen erhalten die Passagiere eine Entschädigung.

Wenn Airlines einen Flug annullieren, müssen sie gute Gründe haben. Fallen diese eher pauschal aus, winkt den Passagieren eine Entschädigung. Denn dann greift die EU-Fluggastrechte-Verordnung. Von dpa


Di., 23.10.2018

Unvorhergesehene Operation Bei bestehender Krankheit keine Erstattung des Reisestornos

Nicht in jedem Fall kommt die Reiserücktrittsversicherung für die Stornogebühren auf.

Verhindert eine unvorhergesehene Operation eine Urlaubsreise, springt die Reiserücktrittsversicherung ein. Anders ist es, wenn eine bestehende Krankheit vorliegt und ein Eingriff vor Reiseantritt absehbar war. Dann bleiben Reisende auf den hohen Stornogebühren sitzen. Von dpa


Di., 16.10.2018

Flug verspätet Beschluss der Schlichtungsstelle nicht bindend

Bei mehr als drei Stunden Flugverspätung erhalten Passagiere eine Entschädigung. Wenn sich die Airline jedoch weigert zu zahlen, wird die Sache kompliziert.

Beginnt die Reise mit einem verspäteten Flug und langer Wartezeit, scheint das kein gutes Omen für einen gelungenen Urlaub. Rein rechtlich steht Passagieren zwar eine Entschädigung zu. Doch was, wenn die Airline sich querstellt? Von dpa


Di., 09.10.2018

Gerichtsurteil Flug nach Ägypten verweigert

Bei der Einreise nach Ägypten müssen Urlauber darauf achten, dass ihr Reisepass oder Personalausweis noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Wegen unzureichender Ausweispapiere nicht an Bord eines Flugzeugs gelassen zu werden, ist ärgerlich. Besonders, wenn Urlauber vom Reiseveranstalter über die Einreisebestimmungen falsch informiert wurden. Wann erhalten Betroffene eine Entschädigung? Von dpa


Di., 02.10.2018

Kein außergewöhnlicher Umstand Entschädigung bei Verspätung wegen Nachtflugverbot

Es kann vorkommen, dass durch das Nachtflugverbot Verspätungen eintreten. Passagieren steht dann eine Entschädigung zu.

Muss ein Flieger wegen des einsetzenden Nachtflugverbots umgeleitet werden, ist das ärgerlich. Man landet unter Umständen auf einem anderen Flughafen und die Reisezeit verlängert sich. Passagieren steht in dem Fall eine Entschädigung zu. Von dpa


Di., 25.09.2018

Gerichtsurteil Ryanair-Fluggäste dürfen Ansprüche an Portale abtreten

Ryanair hatte in den AGB eine Abtretung von Ansprüchen - etwa nach Verspätungen - an Flugrechtsportale untersagt. Das hat ein Gericht nun für rechtswidrig erklärt.

Verspätungen und Flugausfälle sind ärgerlich. Muss man dann noch lange um Entschädigungen kämpfen, wird der Frust noch größer. Ein Gericht hat nun entschieden, dass Ryanair-Passagiere ihre Erstattungsansprüche an Flugrechtsportale übertragen dürfen. Von dpa


Di., 25.09.2018

Geld zurück Anteilige Erstattung bei Abbruch einer Flusskreuzfahrt

Wird bei einer Flusskreuzfahrt die Route geändert und die Reise nach ein paar Tagen abgebrochen, erhalten Urlauber eine Rückzahlung und Schadenersatz.

Flusskreuzfahrten nehmen manchmal überraschende Wendungen: Wird die Route geändert und die Reise nach ein paar Tagen abgebrochen, erhalten die Urlauber ihr Geld zurück. Und sie dürfen sogar auf mehr hoffen. Von dpa


Di., 18.09.2018

Recht auf Reisen Rail-and-fly: Veranstalter haften für verpassten Flug

Wer Rail-and-fly Tickets nutzt, darf den Zug frei wählen. Dabei müssen Reisende jedoch ausreichend Zeit einplanen.

Reiseveranstalter, die Zug-zum-Flug Tickets bieten, tragen für Verspätungen der Bahn die Verantwortung. Reisende sind jedoch verpflichtet, nicht erst auf den letzten Drücker loszufahren. Von dpa


Mi., 12.09.2018

EuGH-Urteil Airlines müssen bei Flugstreichung auch Provision erstatten

Der EuGH verpflichtete die Fluggesellschaft Vueling jetzt dazu, nach einer Flugstreichung betroffene Kunden auch für gezahlte Vermittlungsgebühren zu entschädigen.

Laut EU-Fluggastrechteverordnung müssen Airlines bei Flugausfall den Ticketpreis voll erstatten - doch beinhaltet das auch Vermittlungskosten, die die Fluggesellschaft nie erhalten hat? Unter bestimmten Voraussetzungen ja, urteilt der EuGH. Von dpa


Di., 11.09.2018

Gerichtsurteil Ausreden gegen Ausgleichszahlung für Flugverspätung

Das Einfordern von Entschädigungen für Flugverspätungen kann in einigen Fällen sehr langwierig sein - vor allem wenn die Airline sich weigert zu zahlen.

Bei Flugstreichungen oder Verspätungen von über drei Stunden haben Passagiere ein Recht auf Entschädigung, sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen. Einige Airlines versuchen die Zahlungen mit Ausreden abzuwenden, wie ein Fall am Amtsgericht Hamburg zeigt. Von dpa


Mi., 05.09.2018

Streikende Kontrolleure BGH stärkt Passagierrechte bei Flugausfall

Startet der Flieger viel zu spät oder fällt ganz aus, weil das Sicherheitspersonal streikt, müssen Reisende nicht immer auf eine Entschädigung verzichten. Das zeigt ein Urteil des BGH.

Streikt das Sicherheitspersonal am Flughafen, herrscht schnell Chaos an den Passagierkontrollen. Ist den Airlines zuzumuten, dass ihre Maschinen trotzdem starten? Darüber entschied nun der Bundesgerichtshof. Von dpa


Di., 04.09.2018

Gerichtsurteil Kabine auf Kreuzfahrtschiff kleiner als versprochen

Fällt die gebuchte Kabine kleiner aus als versprochen, ist dies ärgerlich. Eine Abweichung von bis zu zehn Prozent bei der Kabinengröße ist aber hinzunehmen.

Auf einem Kreuzfahrtschiff ist der Platz begrenzt, das weiß jeder. Ärgerlich ist es da umso mehr, wenn man eine kleinere Kabine erhält als versprochen. Darf der Reisepreis in solch einem Fall gemindert werden? Von dpa


Di., 28.08.2018

Weiterfahrt zum Wohnort Bei Ankunft nach Mitternacht muss Airline das Taxi zahlen

Kommt man erst nach Mitternacht am Zielort an, muss die Airline die Taxifahrt bezahlen.

Ein Flug verspätet sich oder fällt ganz aus - dafür kann es verschiedenste Gründe geben. Kommen Reisende deshalb aber erst nach Mitternacht am Zielort an, muss die Airline die Taxifahrt bezahlen. Von dpa


Di., 21.08.2018

Teures Upgrade Flug gestrichen: Keine Ersatztickets für die Business Class

Wer als Pauschalreisender Economy gebucht hat, muss die Kosten für die Business Class selbst tragen, wenn er bei einem Ersatzflug upgradet.

Die Beine lassen sich ausstrecken, das Schlafen wird angenehmer: Die Business Class ist komfortabel. Hat man als Pauschalurlauber allerdings Economy gebucht, muss man bei einer Ersatzbuchung dabei bleiben. Das zeigt ein Urteil des Landgericht Landshut. Von dpa


Mo., 20.08.2018

Recht auf Reisen Kreuzfahrt: Nutzung des Fitnessstudio auf eigene Gefahr

Die Benutztung des Fitnessstudios auf einem Kreuzfahrtschiff erfolgt auf eigene Gefahr. Stürze bei starkem Seegang begründen daher keinen Schadensersatz.

Bei starkem Seegang kann es auf Kreuzfahrtschiffen schon mal kräftig schaukeln. Damit müssen Reisende rechnen, wenn sie das Fitnessstudio an Bord nutzen. Schadensersatz steht ihnen nach einem Sturz jedenfalls nicht zu. Von dpa


1 - 25 von 134 Beiträgen

Folgen Sie uns auf Twitter