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Singlebörse vs. Facebook-Dating: Ohne Abzocke den Partner fürs Leben finden

Online-Dating wurde in den vergangenen Jahren zunehmend beliebter und immer mehr Singles begeben sich im Internet auf die Suche nach dem Partner fürs Leben. Doch, wie sollen sie unter der großen Auswahl an Singlebörsen mit Tausenden von Mitgliedern den Richtigen oder die Richtige finden? Wer im Netz daten möchte, hat die Qual der Wahl. Und dabei entpuppt sich nicht selten der vermeintliche Traummann oder die Traumfrau als schwarzes Schaf. Abhilfe soll das kürzlich von Mark Zuckerberg vorgestellte Facebook-Dating schaffen. Was es damit auf sich hat und, ob Facebook tatsächlich eine Alternative zur klassischen Dating-Plattformen darstellt, zeigt dieser Artikel.

Montag, 14.05.2018, 09:05 Uhr

Specials: Singlebörse vs. Facebook-Dating: Ohne Abzocke den Partner fürs Leben finden
Immer mehr Menschen vertrauen auf die Partnersuche im Internet Foto: Pixabay.com © StockSnap (CC0 Creative Commons)

Singlebörsen vs. Facebook – den richtigen Anbieter finden

Mit zunehmender Beliebtheit des Online-Datings entwickelte sich eine breite Palette an Singlebörsen, die von Elite Partner über Parship und eDarling reicht. Wer heutzutage im Netz den Traumpartner finden möchte, muss sich zuerst zwischen vielen verschiedenen Anbietern entscheiden. Manche von ihnen sind kostenlos, andere verlangen monatliche Gebühren. Optimal sind Plattformen, die einen Gratis-Probemonat anbieten. So können Singles zuerst die Funktionen des Anbieters testen. Doch auch kostenlose Portale bieten gute Dienste, allerdings besteht bei diesen Anbietern die größere Gefahr auf sogenannte Fake-Profile zu stoßen. Dabei handelt es sich um Profile von Personen, die im wahren Leben nicht existieren.

Wer ganz sichergehen möchte, sollte sich zuvor über die Singlebörse seiner Wahl informieren und ein paar Dos und Dont’s im Hinterkopf behalten. Es gibt Portale, welche verschiedene Dienstleister in der Online-Dating-Branche prüft und auf Seriosität bewertet. Anhand dieser Ergebnisse sollte es Singles deutlich leichter fallen sich für die richtige Partnerbörse zu entscheiden.

Um gegen Fake-Profile und Abzocker-Plattformen vorzugehen, stellte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kürzlich die neue Dating-Funktion seines weltweit genutzten Netzwerks vor. Sein Vorhaben begründete er wie folgt: "Wir brauchen Technologie, um die Menschen enger zu verbinden, das passiert nicht von alleine". Zuckerberg äußerte zudem, dass er Facebook erschaffen habe, um den Beziehungsaufbau zwischen den Menschen zu erleichtern. Er merkte an, dass es 2004, im Jahre der Gründung seines Netzwerks, keine Partnerbörsen gab, die es Singles ermöglichten, Kontakte zu knüpfen. Die neue Dating-Funktion solle deutlich auf langfristige Beziehungen und keine One-Night-Stands abzielen. Wer mehr über Zuckerbergs Zukunftspläne erfahren möchte, wird hier fündig.

Wer also zukünftig über Facebook seinen Traumpartner finden möchte, kann auf der Social Media-Plattform ein normales Dating-Profil erstellen. Dieses wird weder im Newsfeed angezeigt, noch lässt es sich von Facebook-Freunden betrachten. So möchte Zuckerberg den Singles die Möglichkeit geben neue Menschen kennenzulernen und gleichzeitig die Privatsphäre der User wahren. Ist das Profil vollständig ausgefüllt, zeigt Facebook den Nutzern Events an, die in ihrer Nähe stattfinden. Ein Klick darauf verrät, welche weiteren Singles interessiert sind daran teilzunehmen. Gleichzeitig erscheint das eigene Profil den interessierten Nutzern. Wer möchte, hat anschließend die Möglichkeit mit einer Person Kontakt aufzunehmen. Mit dieser Funktion erschafft Facebook eine neue, nie da gewesene Möglichkeit des Datens.

Welche Vorteile bietet das Facebook-Dating im Vergleich zur Singlebörse?

Mark Zuckerberg hat bereits vergangenes Jahr Fake-Profilen den Kampf angesagt. Er möchte bis Ende 2018 mindestens 20.000 gefälschte Konten beseitigen. Da die neue Dating-Funktion mit dem Standard-Profil des Nutzers verknüpft ist, ist die Gefahr beim Daten auf ein Fake-Profil zu stoßen deutlich geringer. Bei Singlebörsen wiederum findet in der Regel keine Überprüfung der Identität statt. Nutzer können sich beliebig anmelden und nicht immer verbirgt sich hinter der vermeintlichen Traumfrau oder dem Traummann die beschriebene Person. Dies führt dazu, dass viele gefakte Profile auf den Börsen zu finden sind, die jedoch wiederum von spezialisierten Portalen gelistet werden.

Ein weiterer Vorteil, den das Facebook-Dating mit sich bringt, bezieht sich auf den Datenschutz. Auch, wenn die Social Media-Plattform in den vergangenen Jahren häufiger unter Verruf in Bezug auf den Missbrauch von Nutzerdaten geriet, lernen die Betreiber aus diesen Angriffen. Das soziale Netzwerk legt zunehmend mehr Wert auf den Schutz persönlicher Daten und baut seine internen Sicherheiten aus. Auch wurden bei den letzten Angriffen betroffene User darüber informiert, dass ihre Daten unter Umständen in falsche Hände gerieten. Im Vergleich dazu räumen sich manche Singlebörsen sogar unter ihren Geschäftsbedingungen ein, Nachrichten im Namen ihrer Kunden versenden zu dürfen. Andere teilen mit, dass sie die Daten der Nutzer weitergeben oder sie erst sieben Jahre nach Deaktivierung des Kontos löschen. Der Schutz persönlicher Daten scheint bei vielen Singlebörsen keine wesentliche Rolle zu spielen.

Wie Singles auf Dating-Plattformen den Partner fürs Leben finden können

Singlebörsen sind jedoch nicht nur mit Nachteilen behaftet. Im Gegensatz zum Facebook-Dating gibt es sogar Dating-Portale, die sich an eine bestimmte Zielgruppe richten. So können sich gleichgeschlechtliche Paare deutlich leichter finden und selbst für Senioren und Akademiker gibt es eigene Plattformen. Wer sich dabei richtig verhält und auf Warnsignale achtet, kann trotz der Anonymität den richtigen Partner finden:

  • Nur vollständig ausgefüllte Profile: Beim Daten sollten Singles nur Kontakt zu Personen aufnehmen, die ein vollständig ausgefülltes Profil vorweisen. Auch der Wohnort sollte exakt angegeben sein und nicht nur das Bundesland oder den Landkreis beinhalten.
  • Das Profil genau überprüfen: Jedes Profil sollte vor der Kontaktaufnahme genau überprüft werden. Häufig lassen sich Ungereimtheiten auf diesem Weg rechtzeitig erkennen, was die Person als Betrüger entlarvt.
  • Fotos mit Bedacht wählen: Um den Missbrauch der eigenen Bilder zu vermeiden, sollte jedes online gestellte Foto mit Bedacht gewählt sein. Gerade Frauen sollten auf freizügige Bilder im Bikini verzichten.
  • Vorsichtig sein: Nutzer von Fake-Profilen entlarven sich meist bereits nach kürzester Zeit. Sobald eine Person damit beginnt merkwürdige, unangebrachte oder intime Fragen zu stellen, sollten Singles Vorsicht walten lassen. Beim Online-Dating geht es wie im echten Leben auch darum, den potenziellen Partner zuerst kennen zu lernen, um mehr über seine Vorlieben und seine Lebensweise zu erfahren. Wer hierbei zu direkt wird, verfolgt in der Regel andere Absichten.
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Wer seinen Partner im Internet sucht, sollte einige Sicherheitsvorkehrungen treffen Foto: Pixabay.com © RachelScottYoga (CC0 Creative Commons)

Wichtig ist bei der Partnersuche auch eigene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Das erste persönliche Kennenlernen sollte an einem bekannten Ort in der Öffentlichkeit stattfinden. Es ist zudem ratsam, Freunde über das geplante Treffen zu informieren. Außerdem sollten dem Fremden weder die private Adresse noch die Festnetznummer ausgehändigt werden. Wenn diese Regeln beim Online-Dating beachtet werden, steht einem problemlosen Kennenlernen nichts im Weg.

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