Specials
Das sind die Young Guns bei den ATP Finals

Endlich ist es wieder soweit! Nach einem furiosen Tennisjahr mit spannenden Grand Slams trifft sich die Elite des Tenniszirkus bei den ATP-Finals in London. Hier treffen die acht besten Spieler aufeinander und spielen um eine der begehrtesten Trophäen der Tenniswelt. Im letzten Jahr konnte zur Überraschung der meisten Experten Alexander Zverev den Favoriten Novak Djokovic in einem starken Finale bezwingen. Dieser Erfolg könnte bereits als kleiner Fingerzeig in Richtung Zukunft gewertet werden, denn die jüngeren Spieler rückt unaufhaltsam nach. Erstmals seit zehn Jahren sind gleich vier Spieler im Turnier zwischen 21 und 23 Jahre alt. Wir schauen uns die Young Guns genauer an.

Donnerstag, 14.11.2019, 09:40 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 09:42 Uhr
Specials: Das sind die Young Guns bei den ATP Finals
Foto: Pixabay.com

Trumpft Medwedew erneut auf?

Er ist der erste Verfolger der „Big Three“ aus Nadal, Djokovic und Federer – Daniil Medwedew. Nachdem er sich 2017 auf der ATP-Tour etablierte und im vergangenen Jahr weiter steigerte, gelang ihm dieses Jahr sein großer Durchbruch. Bei den Australian Open erreichte erstmals das Achtelfinale eines Grand Slams und auch in Paris und Wimbledon ließ sein knallharter Aufschlag aufhorchen. Bei den US Open geriet er erst aufgrund seiner speziellen Art in den Fokus der Medien, der Spiegel kührte ihn gar zum „heimlichen Hauptdarsteller“ der US Open, überzeugte dann aber auch auf dem Court. Im Flushing Meadows zog er bis ins Finale ein, wo er sich erst Nadal geschlagen geben musste. Bei den ATP-Finals gehört er auf jeden Fall zu den jungen Herausforderern.

Tsitsipas will den ersten großen Titel

Mit kontinuierlichen Leistungen hat sich der Grieche Stefanos Tsitsipas in die Weltspitze gespielt. In Wimbledon zog er vergangenes Jahr erstmals ins Achtelfinale eines Grand Slams ein. Beim Masters in Toronto ließ er aufhorchen, als er mit Thiem, Djokovic, Zverev und Anderson hintereinander vier Spieler aus den Top10 ausschaltete. In diesem Jahr erreichte er unter anderem das Halbfinale der Australian Open, nachdem er Federer im Achtelfinale besiegen konnte. Was geht bei den ATP-Finals?

Kann Zverev seinen Erfolg wiederholen?

Es war der bisher größte Erfolg in seiner Karriere – als Alexander Zverev letztes Jahr über den Djoker im ATP-Finale triumphierte, sahen viele in ihm den legitimen Nachfolger von Boris Becker. Doch die aktuelle Saison glich eher einer Achterbahnfahrt, wie es auch der Mentaliätscoach Markus Hornig im Interview bezeichnete. Dementsprechend stellt sich die Frage, ob Zverev mental mit den ganz großen der Tenniswelt mithalten kann. Immerhin gehe im Tennis viel über die Psyche, so Hornig. Wer weiß, vielleicht schafft es Zverev seinen Titel zu verteidigen. Zverev hat zum Start der ATP Finals in London einen triumphierenden Sieg gegen Rafael Nadal gefeiert.

Berretini neu im Kreis der großen Acht

Mit starken Leistungen auf der ATP-Tour hat sich auch der Italiener Matteo Berrettini in den Kreis der erlauchten Acht gespielt. Mit Turniersiegen in Budapest und Stuttgart sowie Achtungserfolgen in Wimbledon und bei den US Open kletterte der Berrettini dieses Jahr bis in die Top10.

Noch stehen die routinierten Big Three ganz oben in der ATP Weltrangliste, doch die jungen Wilden scharren schon mit den Hufen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7064652?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F1728122%2F
Inklusion an Gymnasien: Intransparenz ärgert Eltern
Am Schillergymnasium werden bereits seit acht Jahren Kinder mit Förderbedarf im Zuge der Inklusion unterrichtet, hier ein Foto aus dem Unterricht des ersten Jahrgangs.
Nachrichten-Ticker