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Wie sieht eine richtig gute Landingpage aus?

Eine Landingpage ist eines der wichtigsten Hilfsmittel im Online Marketing. Hier wird einem potentiellen ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung, oft aus einer Werbeaktion präsentiert – ohne dass sich dieser Besucher auf der Webseite des Unternehmens noch zurechtfinden muss.

Dienstag, 12.05.2020, 10:17 Uhr aktualisiert: 12.05.2020, 10:27 Uhr
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Foto: colourbox.de

Landingpages sind vor allem dafür da, die Conversion Rate eines Unternehmens oder einer Marketingkampagne zu maximieren und sind dementsprechend einfach, übersichtlich und klar strukturiert angelegt. Eine gute Landingpage anzulegen ist nicht leicht zu gestaltet. Es lohnt sich also für gelungenes Marketing eine Landingpage erstellen zu lassen .

Eine Landingpage ist eigentlich jede Webseite, auf die in Besucher kommt, weil er auf einen Link geklickt hat. Entweder war der Link auf einer anderen Webseite oder auf der Ergebnisseite wie Google . Da eine Landingpage aber ganz bestimmt Anforderungen hat, ist diese Definition zwar richtig – aber unpassend.

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist mehr als ihr Name suggeriert. Die Seite ist zwar die Seite, auf der ein Besucher landet – aber hat einen anderen Zweck als die meisten Internetseiten eines Unternehmens.

Das wird allein dadurch schon deutlich, dass die Landingpage oft von der eigentlichen Interpräsenz des Unternehmens getrennt ist. Dadurch können Landingpages nicht von der Webpräsenz erreicht werden – aber über die Landingpage kann die übrige Internetpräsenz aufgerufen werden.

Die Landingpage ist gezielt dafür da, die Conversion Rate einer Marketingkampagne zu verbessern. Auf einer Landingspage wird meistens auch keine Werbung mehr eingesetzt, die den Besucher vom Produkt bzw. dem Kauf abhalten könnte.

Eine andere Variante ist eine Landingpage, die dafür da ist, Kundendaten für Retargeting zu erfassen. Dann hinterlassen Besucher auf der Landingpage personenbezogene Daten wie eine E-Mail Adresse für einen Newsletter.

Wozu dient eine Landingpage?

Eine Landingpage ist in erster Linie dafür da Conversions zu erreichen. Sie wird deshalb meistens von Besuchern durch einen Klick auf eine Werbeanzeige erreicht. Auf der Landingpage wird dem Besucher zielgruppengerecht ein Produkt oder eine Dienstleistung präsentiert.

Einer der wichtigsten Aspekte einer guten Landingpage ist die Zielgruppe. Eine Landingpage wird oft über eine Werbeanzeige erreicht. Daher kann die Seite sehr zielgruppenspezifisch aufgebaut werden und damit gute Conversion Rates erzielen.

Diese Conversion Rate ist die wichtigste Funktion einer Landingpage. Auf einer guten Landingpage ist ein attraktiver Call-To-Action der Schlüssel. Der Besucher, der auf die Landingpage zum Beispiel über eine Werbeanzeige gelangt ist, soll auf der Landingpage zu einer bestimmten Handlung aufgefordert werden.

Entweder soll er ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen, sich für eine Newsletter eintragen oder eine andere Aktion ausführen, wie bei einem Gewinnspiel teilnehmen. Die Landingpage dient daher eigentlich immer der Leadgenerierung. Der Lead (oder „Datensatz“) bezeichnet die Daten eines Besuchers, der vielleicht sogar nur der Verwendung von Cookies zugestimmt hat – und durch den Besucher der Seite sein Interesse an dem Inhalt der Landingpage ausgedrückt hat. Hierdurch kann man als Unternehmen wertvolle Informationen für eine spätere Retargeting-Kampagne gewinnen.

Was macht eine gute Landingpage aus?

Wie beschrieben soll eine Landingpage irgendeine Form von Conversion verbessern. Dafür werden Besucher oft mit einer Werbeanzeige auf die Seite gelenkt, die zielgruppengerecht gestaltet wurde, einen Call-to-Action beinhaltet und das Produkt, die Dienstleistung oder den Newsletter vorstellt.

Eine klare, übersichtliche Gestaltung

Eine Landingpage hat eine ganz klare Funktion: Sie soll ein beworbenes Produkt oder eine beworbene Dienstleistung verkaufen. Daher müssen gar nicht viele Informationen auf einer Landingpage enthalten sein. Der Besucher muss direkt verstehen, was das Thema der Seite ist und warum er hier das Produkt kaufen oder sich für den Newsletter eintragen soll.

Das Problem hierbei ist: Eine Landingpage ebenso einfach wie eindeutig zu gestalten ist keine leichte Aufgabe. Sie muss gleichzeitig optisch ansprechend sein, alle wesentlichen Informationen enthalten und gleichzeitig so wenige Informationen wie möglich. Hier den goldenen Mittelweg zu finden ist die große Kunst.

Zielgruppenspezifische Aufmachung

Der Vorteil einer Landingpage ist, dass die Besucher oft von einer ganz bestimmten Quelle auf die Seite gelangen . Wenn die Landingpage beispielsweise über eine Werbeanzeige erreichbar ist, kann man durch die Werbeanzeige und den Ort, wo diese veröffentlich wurde, sehr gut abschätzen, was für eine Zielgruppe auf diese Landingpage gelangen wird.

Deshalb sollte man die Gelegenheit unbedingt nutzen und die Landingpage auf genau diese Zielgruppe zuschneiden.

Ein guter Call-to-Action

Es ist zwar ein einfaches, aber umso erfolgreicheres Mittel, um die Conversion Rate jeder Seite zu erhöhen: Der Call-to-Action. Der Call-to-Action unterscheidet sich natürlich je nach Produkt oder Zielgruppe, aber er muss immer kurz und prägnant formuliert werden.

Gute Call-to-Action sind Formulierungen, die zeigen, dass der Besucher etwas kostenlos oder einfach machen kann – zum Beispiel „Jetzt kostenlose Testphase beginnen,“ wäre ein solcher Call-to-Action.

Was sind typische Fehler bei einer Landingpage?

Diese Bestandteile dürfen auf einer Landingpage nicht stehen. Am wichtigsten ist, dass eine Landingpage einfach und übersichtlich gestaltet ist. Die Aufmerksamkeit des Besuchers soll ganz auf die Werbebotschaft und den Call-to-Action gelenkt werden.

Die farbliche Gestaltung der Landingpage ist ebenfalls wichtig. Sie soll zum Unternehmen und zum Produkt passen, nicht überfordern und trotzdem noch ansprechend oder sogar aufregend sein. Ungeduldige Besucher sollen sich gerne so fühlen, wie ein Kind im Süßigkeitengeschäft.

Wenn der Besucher einmal auf den Call-to-Action geklickt hat, muss der folgende Conversion Funnel so einfach wie möglich sein. Schließlich ist der Check Out der Punkt im E-Commerce, bei dem die meisten Kunden wieder verloren gehen.

Typische Fehler bei einer Landingpage sind also eine langweilige oder unübersichtliche Gestaltung, eine langweilige Werbebotschaft oder ein uninteressanter Call-to-Action, ein zu komplizierter Conversion Funnel oder zu viele unnötige (oder gar störende!) Elemente auf der Webseite.

Wie kann man eine Landingpage verbessern?

Wenn die Conversion Rate einer Landingpage nicht so hoch ist, wie man sich das erhofft hat, dann kann man versuchen einzelne Elemente der Landingpage zu verbessern.

Ein gutes Werkzeug um den Erfolg von Änderungen an einer Webseite zu überprüfen ist ein sogenannter A/B-Test. Hierbei werden gleichzeitig zwei verschiedene Webseiten geschaltet. Dabei wird jeder zweite Besucher auf die neue Webseite umgeleitet.

Jetzt kann man das Besucherverhalten analysieren. Wenn die neue Version der Webseite zu mehr Conversions führt, dann sollte man die neue Seite beibehalten. Dann kann jede weitere Verbesserung mit einem A/B-Test überprüft werden, bis man die optimale Landingpage gestaltet hat und sich die Conversion Rate nicht mehr erhöhen lässt.

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