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Nachhaltig, individuell und todchic: Textilien selbst gestalten

Homebrewing, selbstgebackenes Brot, Kaffee aus eigener Röstung - Hochwertiges aus eigener Herstellung liegt im Trend. es gilt als nachhaltig, gesund und sehr modern, die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Aber ist das auf die Küche beschränkt? Natürlich nicht! Mode aus eigener Produktion macht wenigstens genauso viel Spaß!

Dienstag, 12.05.2020, 11:32 Uhr aktualisiert: 12.05.2020, 11:39 Uhr
Specials: Nachhaltig, individuell und todchic: Textilien selbst gestalten
Foto: Colourbox.de

Häkeln liegt im Trend

Mütze, Schal oder Bettvorleger: Häkeln ist nicht schwer. Im Fachhandel sind verschiedene Sets erhältlich, die schon die Jüngsten ansprechen: Die erste eigene Handtasche können Kinder mit der passenden Ausrüstung schon in der Grundschule herstellen. Mützen sind einfach zu häkeln, Schals und kleinere Teppiche ebenfalls. Wer sich weder Wolle, noch Häkelnadel kaufen will, kommt auch ohne aus: Einfach ein paar alte T-Shirts in dünne Streifen schneiden, die Finger als Häkelnadel benutzen, und schon ist der originelle Fußabtreter für vor der Dusche fertig.

Knapp vor Muttertag ist das natürlich das ideale Geschenk ... Aber wie bringt man Muttern bei, dass das edle Teil auch gewaschen werden darf? Kauft man Textilien, ist ein kleines Etikett darin. Darauf steht genau, bei wieviel Grad die Textilien durch die Waschmaschine gewirbelt werden dürfen, ob sie den Trockner vertragen und aus was sie hergestellt sind.  Kleidungsetiketten  sind also erst einmal eine informative Sache. Und auch die gibt es in der individuellen Ausführung: Wunderlabel beispielsweise bietet kleine Chargen kostengünstig an.

Eine Stufe schwieriger: Stricken

Zwei bis fünf Stricknadeln klappern, buntes Garn entrollt sich, ein Pullover entsteht: Wer mit der Häkelnadel gut auskommt, kann sich an Stricknadeln versuchen. Stricken erfordert etwas mehr Koordination, dafür sind feinere Stoffe und herrliche Muster möglich. Anleitungen gibt es auch dafür zuhauf, vom Strickkleid über Socken bis hin zum trendigen Bikini. Und wer besonders nachhaltig arbeiten will, kauft sich die Strickwolle natürlich nicht im Handel, sondern dröselt einen alten, nicht mehr getragenen Pullover auf.

Aus Alt mach Neu: Klamotten recyceln, indem neue daraus werden

Vor allem Familien mit Kindern kennen das Problem: Kaum passen die Klamotten, sind die jungen Damen und Herren auch schon wieder herausgewachsen. Was tun? Man kann natürlich alles wegwerfen oder in die Altkleidersammlung geben - das geht aber dauerhaft doch ordentlich in die Finanzen, nachhaltig ist es auch nicht. Manche Familien reichen Kinderkleidung weiter, zwischen Geschwistern, Cousins und Cousinen bis in den erweiterten Freundeskreis gehen Strampelanzüge, Hemdchen und kleine Röcke. Was passiert aber mit Kleidungsstücken, die schon einen Fleck haben, am Saum ausfransen oder ausgebleicht sind?

Mit ein bisschen Fantasie, Zeit und einer Nähnadel wird aus alten Kleidungsstücken neue Mode. Ist die Jeans ein paar Zentimeter zu kurz, kann unten in einem anderen Stoff ein Stück angenäht werden. Wird die Bluse zu eng, kann Stoffstreifen an den Seiten in die Nähte gesetzt werden. Und die am Knie kaputt gefallene Hose wird natürlich mit einem Flicken aus einer anderen alten Hose repariert ... So können Lieblingsstücke auch Kinder über einen längeren Zeitraum begleiten und das Portemonnaie der Eltern wird geschont. Chic sehen die selbstgemachten Kleidungsstücke ohnehin aus!

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