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Der Partner geht fremd - 3 Schritte zur Bewältigung

In mehr als jeder zweiten längeren Beziehung geht im Laufe der Jahre einer der Partner fremd. Schmerzlich ist oft schon der Verdacht, der sich noch gar nicht klar erhärten lässt. Doch was ist zu tun, um diese ganz und gar nicht einfache Situation besser zu bewältigen? Wir werfen einen Blick auf drei klare Schritte, die eine Hilfe zur besseren Orientierung in dieser Lage sein können.

Donnerstag, 30.07.2020, 13:48 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 13:54 Uhr
Specials: Der Partner geht fremd - 3 Schritte zur Bewältigung
Foto: Colourbox.de

Klärende Gespräche ansetzen

In einem ersten Schritt ist es wichtig, sich mit dem Partner genau über die Situation auszutauschen. Nicht jede SMS, die an einen potenziellen Partner geht, ist gleich mit Fremdgehen gleichzusetzen. Die Gespräche bieten sogleich die Möglichkeit, die quälende Unklarheit hinter sich zu lassen, die nach dem ersten Verdacht entsteht. Auf diese Weise haben beide Partner die Gelegenheit, ihre Position genau zu äußern.
Nun besteht einerseits die Möglichkeit, dass der Verdacht im gemeinsamen Gespräch aus der Welt geschafft werden kann und sich ein Missverständnis aufklärt. Oder aber das Geständnis bietet die Möglichkeit, das verloren gegangene Vertrauen von nun an Stück für Stück wieder herzustellen.

Unklarheiten beseitigen

Doch nicht immer ist die notwendige Offenheit vorhanden, um schon im ersten Schritt absolute Klarheit zu erlangen. In diesem Fall kann es sich lohnen, selbst aktiv zu werden und die Beweislage zu stärken. Wer mit einem Detektiv den Partner beobachten lassen möchte, der findet in diesen Tagen passende professionelle Angebote. Schon ein kleines Honorar kann ausreichen, um die wichtige Gewissheit zu erlangen und damit womöglich die eigene Beziehung doch noch zu retten.
Schon nach kurzer Zeit können die Ermittlungen zeigen, ob der Verdacht der Untreue tatsächlich begründet ist. Ganz egal, welches der beiden möglichen Ergebnisse am Ende herauskommt, ist von nun an offensichtlich, unter welchen Kriterien die Beziehung neu verhandelt werden muss. Mit diesen stichhaltigen Beweisen bietet sich dann die Möglichkeit, ganz genau zu entscheiden, ob eine Fortsetzung der Beziehung den eigenen Vorstellungen entspricht oder ob sich vielmehr andere Alternativen anbieten.

Eine Entscheidung treffen

Für viele betrogene Partner ist das Treffen einer Entscheidung nun der schwerste Schritt. Doch gerade dann, wenn der Partner eben noch seine Treue vorgegeben hatte und anschließend überführt wurde, bedeutet dies einen schweren Bruch des Vertrauens. Bei weniger tiefen Beziehungen ist es unter solchen Umständen in der Regel nicht mehr möglich, einfach in den Alltag zurückzukehren. In dem Fall kann die Trennung der Weg sein, um schneller wieder emotionalen Halt zu finden, wie er im Vorfeld der Affäre vorhanden war.
Auf der anderen Seite entscheiden sich gerade langjährige Partner oft dafür, weiter für die Beziehung zu kämpfen. Ein Grund kann zum Beispiel die wirtschaftliche Situation sein, die sich im Lauf der Zeit etabliert hat. Womöglich ist Wohneigentum für beide Partner vorhanden, das jede Menge wichtiger Sicherheit verspricht. Andere richten den Blick auf ihre intakte Familie mit Kindern, die sie deshalb nicht aufs Spiel setzen möchten. Letztlich muss eine Abwägung zwischen all diesen Faktoren das Ziel sein, die alle Aspekte berücksichtigt. Erst dann ist es möglich, eine Entscheidung zu treffen, die ganz klar mit den eigenen Interessen im Einklang steht.

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