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Freizeit
Trend Beerpong – wenn Trinkspiel auf Corona trifft

Tischtennisbälle in einen Becher werfen – das dürfte doch nicht so schwierig sein, oder? Doch weit gefehlt, wie das Trink- und Geschicklichkeitsspiel Beerpong – auch Beirut oder Bier-Pong genannt – immer wieder beweist.

Donnerstag, 25.03.2021, 04:17 Uhr aktualisiert: 25.03.2021, 11:22 Uhr
Freizeit: Trend Beerpong – wenn Trinkspiel auf Corona trifft
Foto: Pixabay

Für alle, die sich für dieses Trinkspiel interessieren, die finden im größten Beerpong Shop von MyBeerpong die notwendigen Utensilien plus Zubehör.

Doch woher stammt Beerpong, welche Geschichte steckt hinter diesem Geschicklichkeits- und Trinkspiel und ist es möglich, in Coronazeiten überhaupt Beerpong zu spielen?

Die Geschichte von Beerpong

Entwickelt wurde Beerpong zwischen 1950 und 1960 am Dartmouth College , einer privaten Hochschule in New Hampshire / USA. Dort absolvierten bekannte Persönlichkeiten ihre Ausbildung. Genau kann der Entstehungszeitpunkt nicht mehr festgelegt werden, doch ein Geschichtsprofessor behauptet, dass er das Game bereits 1955 gespielt habe. Ein Absolvent des College behauptet, dass die Idee beim Tischtennisspielen kam, als Zuschauer ihre Bierbecher auf die Tischtennisplatte stellten. Der Spielgedanke sei aus den zufälligen Treffern in den Becher entstanden sein.

Allerdings ist das älteste vorhandene Foto in einem Collegejahrbuch aus dem Jahr 1968 zu finden. Sicher ist jedoch, dass die Spielidee eben aufkam, während Tischtennis gespielt wurde. Daher wurde zu den Anfangszeiten von Beerpong mit Tischtennisschlägern und lediglich einem Bier gespielt. Ziel war es, die gegenüberliegende Bierflasche zu treffen – daher der Name Beerpong.

Die uns heute bekannte Spielvariante wurde in den 1970er-Jahren entwickelt, als ein Schüler die Idee von seiner Reise mitbrachte, aber die Ping-Pong-Schläger verlor. Damit es dennoch möglich war, zu spielen, wurde der Ball einfach mit den Händen geworfen. Kurzerhand erhielt das Spiel den Namen „Throw Ball“. Das Spiel selbst konnte sich im Gegensatz zu den Namen bis heute durchsetzen.

Interessant ist der Fakt, dass Beerpong 2013 ein weltweiter Spaß- und Wettkampfsport war. So gab es bspw. in den USA eine World Series mit einem Preisgeld von $50.000. In dem Jahr wurde diese in Las Vegas zum achten Mal durchgeführt. Beerpong wird zusätzlich von Unternehmen vermarktet, in dem individuelle Spiel-Sets angeboten werden oder es bedruckte Wurfbälle gibt. Darüber hinaus gibt es sogar Turniere in Bars, Universitäten und bei Privatveranstaltungen.

Die Regeln von Beerpong

Mittlerweile gibt es unzählige Regeln von BeerPong, doch dies sind die gängigsten:

  • 6 oder 10 Becher werden am Ende des Tisches in einem Dreieck aufgestellt. In jeden Becher werden rund 0,1 Liter Bier gefüllt. Idealerweise steht ein Becher mit Wasser bereit, um den Ball hin und wieder abzuwaschen
  • Stehen die Teams fest, beziehen diese hinter ihren Bechern Stellung. Wer beginnt, das wird durch einen Münzwurf oder Schere, Stein, Papier entschieden
  • Dann wird versucht, den Ball in den Becher der gegnerischen Mannschaft zu werfen. Sobald das geschafft ist, muss das dieser Becher vom Team ausgetrunken werden
  • Sollte der Ball, bevor er in den Becher fällt, den Tisch berühren, muss das Team sogar zwei Becher Bier trinken

Doch Achtung! Denn berührt der Ball den Tisch, ist der Gegner berechtigt, den Ball abzuwehren.

Das Team, das alle Becher zuerst getroffen hat, gewinnt das Spiel. Als Demütigung müssen die Verlierer die verbliebenen Becher leeren.

BeerPong – ein Partyspiel für die gesellige Runde

Beerpong ist der Klassiker schlechthin, wenn es um die amerikanischen Trinkspiele geht. Die roten Becher, die spätestens seit dem Kultstreifen „American Pie“ auf keiner College-Party mehr fehlen dürfen, haben sich in die Gedächtnisse der Leute eingebrannt.

Zehn Becher auf jeder Seite, zwei Bälle und ein Tisch! Trifft die eine Mannschaft, dann muss die andere trinken. Das Geschicklichkeits- und Trinkspiel „BeerPong“ ist schnell erklärt und fehlt mittlerweile kaum noch auf einer Party.

Aber private Feierlichkeiten sind in den Zeiten der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nicht möglich. Selbst Kneipen und Bars sind geschlossen . Doch wer nicht auf den Partyspaß verzichten will, für den gibt es ein interessantes Konzept: Beerpong online spielen!

Sicherlich ist das Spiel über den Videochat etwas komplizierter, doch das Prinzip bleibt. Lustig ist, dass der Gegner nicht merkt, wenn das Bier oder anderer Alkohol irgendwann gegen nicht alkoholische Getränke ausgetauscht wird... Ein Match – eine Chatgruppe. Natürlich können sich auch Zuschauer in die spannenden Partien zuschalten.

Vor allem die Kommentare sind einmalig. So hieß es bspw. in einem Chat „Das ist spannender als im echten Leben, da es zeitverzögert passiert“.

Somit muss selbst während Corona und im Lockdown nicht auf Beer Pong verzichtet werden.

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