Technik
Aus der Welt der starken Kräfte. Da lässt sich aus Magneten machen

Die Funktionsweise eines Magneten ist heute jedem bekannt. Allerdings erkennen nur jene, die sich mit den Möglichkeiten des Magnetismus beschäftigen, auch den breiten Einsatzbereich von Magneten - unter anderem im Büro und im Eigenheim, zum Spielen, Ordnen und Dekorieren.

Freitag, 10.08.2018, 10:40 Uhr

Technik: Aus der Welt der starken Kräfte. Da lässt sich aus Magneten machen
Magnete haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Foto: unsplash.com

Magnete sind eine wahrlich uralte Erfindung. Bereits vor Christi Geburt lässt sich der Magnetismus nachweisen – in der Mythologie der Griechen, beim Einsatz von Eisenerz und mit Blick auf den Namen des Schäfers, der als „Magnetes“ bezeichnet wird. Nach Beginn der Zeitrechnung gibt es Überlieferungen über die Existenz magnetischer Nadeln in China. Damit wurde auch der Grundstein für die wohl praktischste Anwendung des Magnets gelegt: in Kompassform. Erst mit der industriellen Fertigung von Technik und Werkstoffen erlebte der Magnet einen wahren Aufschwung, der im Jahr 1820 einen echten Meilenstein verzeichnen konnte. Die thematische Verbindung von Elektrizität und Magnetismus verhalf dem Magnet zum Durchbruch. Heute ist die industrielle Nutzung von Magneten nur ein Teilbereich. Für Otto-Normalverbraucher deutlich spannender ist hingegen der vielfältige Einsatzbereich von Magneten im Privaten – als kleiner Alltagshelfer bei der Reinigung, als Geschenk- oder Wohnidee oder auch als praktischer Helfer im Büro.

So praktisch können Magnete sein

Magnete sind vor allem wegen ihrer ureigenen Funktion praktisch, dass sich Dinge rückstandsfrei und ohne Klebereste oder Löcher an ihnen befestigen lassen. Deswegen hat der Magnet längst in den folgenden Varianten Einzug im Privaten gehalten:

Schlüsselbretter sorgen für Ordnung und verhindern, dass Haus- und Autoschlüssel wahllos in Schubladen herumfliegen. Neu ist mit Blick auf die Variantenvielfalt, dass ein Magnet-Schlüsselbrett auf den ersten Blick gar nicht als solches erkannt werden muss. Das Schlüsselbrett gibt es mittlerweile auch in Holz- oder gar Schieferstein-Optik. Als sogenanntes Pitchboard ist es die moderne Alternative zum klassischen Schlüsselbrett.

Magnettafeln sind deutlich größer als Pitchboards und können infolgedessen auch mehr Dinge magnetisch „festhalten“ als ein Schlüsselbrett. Magnettafeln gibt es nicht nur in klassischen Formaten, sondern auch in besonderen Motiven, wie beispielsweise in Form eines Hirschkopfes samt Geweih. Praktische Anwendung finden diese Magnettafeln in jeder Familie, denn sie dienen als Pinnwand – ohne gefährliche Pins. Ein Blick in die Haushalte zeigt: An der Magnettafel sind Dinge wie Bahnkarten oder Jahreskarten fürs Freibad bestens aufgehoben. Wer die Doppelfunktion aus Magnettafel und Schreibboard wünscht, findet mit einem beschreibbaren Glasboard die Kombination beider Varianten.

- Für Ordnung in der Küche können sogenannte Messerleisten sorgen. Sie folgen dem Prinzip von Schlüsselbrett und Magnettafel – und sind für die Anbringung in der Küche gemacht. Ohne optisch aufzutragen, lassen sich daran Messer fixieren. Auch hier zeigt sich, dass die Hersteller vor allem optisch nachgebessert haben: Messerleisten gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Gestaltungsvarianten.

Für Ordnung unabhängig vom Platzangebot und von der individuellen Gestaltung sorgen Magnetbänder, Magnetplättchen sowie Magnetbänder. Diese gibt es in selbstklebender Form. Sie lassen sich überall dort anbringen, wo die Kraft des Magneten gefordert ist. Soll der Magnet gleichzeitig als Mittel der Wohnraumgestaltung dienen, kann Magnetfarbe eine gute Wahl sein. Die Grundfarbe, die magnetisch ist, ist grau. Allerdings lässt sie sich in allen erdenklichen Wunschfarben überstreichen. So dient die Magnetfläche als Dekoinstrument und praktischer Ordnungshelfer gleichermaßen.

Pfiffige Geschenkideen rund um den Magneten

Die praktische Seite des Magnets lässt sich sowohl im Privatbereich als auch im Büro oder im Homeoffice voll auskosten. Darüber hinaus hat sich ein großer Markt entwickelt, der Geschenkideen rund um den Magneten vorhält. Wer zu einer Party eingeladen ist, kann mit einem magnetischen Bierbaum punkten. An ihm heften die Kronkorken der Flaschen, die auf der Fete geöffnet werden. Ebenfalls ein echtes Partygame ist das magnetische Kronkorken-Dartspiel, das das klassische Dartspiel mit Kronkorken umsetzt.

Wer die Idee des Magneten mit der Fußballliebe vereinen will, kommt mit dem Spiel „KLASK“ auf seine Kosten. Nur auf den ersten Blick geht es bei diesem Spiel rein um das Versenken der Bälle, auf den zweiten Blick nämlich besteht die Herausforderung darin, den Magneten auszuweichen, die sonst dem Gegner einen Punkt einbringen.

Wer die Funktionsweise und die Technik verstehen will, die hinter einem Magneten steckt, der kann dies auch spielerisch tun. Der schwebende Kreisel zeigt dabei sehr praxisnah, was die sich abstoßenden Pole ausrichten können. Darüber hinaus bietet der Magnet zahlreiche Spielvarianten für kreative Köpfe. Magnet-Foliensets, aus denen kreative Formen aus farbigen Magneten entstehen können, sind nur eine Möglichkeit, kreative Köpfe mit Magneten zu erheitern.

Persönlicher sind hingegen die Geschenkoptionen, die ein Bild mit aufgreifen. Möglich wird das beispielsweise im magnetischen Fotorahmen, einem Rahmen mit Magnetverschluss und aus Acrylglas. So bleibt das Geschenk sicherlich lange im Blick des Beschenkten – weil der Bilderhalter nicht nur sehr schön anzusehen ist, sondern auch die Möglichkeit  bietet, die Bilder in Windeseile zu tauschen.

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