Die Mischung macht's
Worauf es bei der Hühnerhaltung im Garten ankommt

Nur Hennen oder auch Hähne? Und wie viele von beiden? Wer Hühner im Garten halten möchte, muss Antworten auf diese Fragen haben - und sollte die Nachbarn nicht vergessen.

Mittwoch, 19.08.2020, 15:09 Uhr aktualisiert: 19.08.2020, 15:16 Uhr
Genug Auslauf und eine gute Gruppendynamik: So werden Hühner im eigenen Garten glücklich.
Genug Auslauf und eine gute Gruppendynamik: So werden Hühner im eigenen Garten glücklich. Foto: Florian Schuh

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer genug Fläche zur Verfügung hat, möchte vielleicht Hühner im Garten halten. Allerdings ist es mit einer Henne nicht getan. Die sozialen Tiere sollten am besten zu viert oder fünft gehalten werden. Gut geeignet sind reine Hennengruppen, die untereinander eine Rangordnung festlegen. Das erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf.

Auch gemischte Gruppen aus Hühnern und Hähnen sind grundsätzlich möglich. Hier sollten auf jeden Hahn mindestens vier Hennen kommen. Die Hähne spielen eine wichtige Rolle im Sozialgefüge der Gruppe. Sie sind zugleich Führer und Schlichter.

Da Hähne vor allem auch Kindern gegenüber aggressiv werden können, oder durch ihr Krähen die Nachbarschaft verärgern, sollten Halter gut abwägen, welche Gruppenmischung für ihren Garten am besten geeignet ist.

Bevor der Garten zum Hühnerparadies umfunktioniert wird, ist es außerdem ratsam, bei den zuständigen Behörden nachzufragen: Ist Hühnerhaltung im Garten erlaubt? Darf man einen Stall bauen? Auch die Nachbarn sollten informiert werden, um Konflikte zu vermeiden.

© dpa-infocom, dpa:200819-99-228038/2

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