Reisefrust
Zu Pfingsten rollt die erste sommerliche Stauwelle an

Über Pfingsten sind gute Nerven gefragt. Der ADAC und der Auto Club Europa (ACE) erwarten volle Autobahnen. Sie sagen auch voraus, wo die Stauhöhepunkte liegen und wann es besonders voll wird.

Freitag, 07.06.2019, 10:13 Uhr aktualisiert: 07.06.2019, 10:16 Uhr
Zähfließender Verkehr und Stau fordern von Reisenden stets gute Nerven.
Zähfließender Verkehr und Stau fordern von Reisenden stets gute Nerven. Foto: Matthias Balk

München (dpa/tmn) - Es wird voll, es wird stocken, und viele werden lange stillstehen. Am kommenden Pfingstwochenende (7. bis 10. Juni) brauchen Reisende richtig gute Nerven auf der Autobahn.

Es sei der Start in die «sommerliche Stauhochsaison», berichtet der Auto Club Europa ( ACE ), und auch der ADAC warnt vor «Reisefrust». Ganz Deutschland sei unterwegs, so der ADAC . Entweder zum verlängerten Wochenende, da in Bundesländern wie etwa Berlin und Niedersachsen nach dem Pfingstmontag noch der Dienstag (11. Juni) schulfrei ist. Viele machen sich auch auf den Weg in die Ferien. So starten Baden-Württemberg und Bayern in zweiwöchige Ferien. Das ist auch der Grund, warum vor allem im Süden die Staugefahr am höchsten ist, vor allem in südlicher und südöstlicher Richtung.

Als Stauhöhepunkte nennen die Autoclubs den Freitagnachmittag, den Samstag sowohl am Vormittag als auch am frühen Nachmittag. Problemloser rollt es am Pfingstsonntag - abgesehen vom Ausflugsverkehr rund um die Naherholungsgebiete. Rückreisende füllen dann am Montag und Dienstag jeweils vor allem am Nachmittag die Fernstraßen.

Generell müssen sich Autofahrer besonders rund um die Großräume Berlin, Köln, Hamburg, München und auf den Routen zu und von den deutschen Küsten sowie auf folgenden Strecken auf Behinderungen und Staus einstellen:

A 1 Fehmarn - Lübeck - Hamburg - Bremen - Dortmund - Münster - Köln
A 1, A 3, A 4 Kölner Ring
A 2 Kamener Kreuz - Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin
A 3 Regensburg - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln - Oberhausen; beide Richtungen; Oberhausen - Arnheim
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Chemnitz - Dresden - Görlitz
A 5 Hattenbacher Dreieck - Darmstadt - Karlsruhe - Basel
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Hamburg - Flensburg; Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; Salzburg - München; Ulm - Stuttgart - Pforzheim
A 9 München - Nürnberg - Halle/Leipzig - Berlin; beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 20 Wismar - Rostock - Grimmen
A 24 Berliner Ring - Pritzwalk
A 27 Walsrode - Bremen - Bremerhaven
A 42 Kamp-Lintfort - Dortmund
A 45 Dortmund - Hagen - Gießen
A 46 Düsseldorf - Wuppertal
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Hannover
A 71 Erfurt - Suhl
A 81 Suttgart - Singen
A 73 Bamberg - Nürnberg
A 93 Dreieck Inntal - Kufstein
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Auch in Österreich und in der Schweiz müssen sich die Autofahrer zu Pfingsten auf Staus auf den klassischen Reiserouten einstellen. Vor allem ab Freitagnachmittag und am Samstagvormittag in südlicher und am Montagnachmittag in nördlicher Richtung.

Der ADAC nennt besonders die Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn als Schwerpunkte. Auch auf der Fernpass- und Gotthardroute ist Geduld gefragt. In der Schweiz stockt es besonders vor dem Gotthardtunnel. Ab einer Stunde Wartezeit rät der ACE als Ausweichstrecke zur San Bernardino Route (A 13).

Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland können Grenzkontrollen vor allem an den Übergängen Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) für Verzögerungen sorgen, teilt der ADAC mit.

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