Windräder bereiten Recyclern ein Problem
Wohin mit dem Rotor-Schrott?

Münster -

Sie brauchen keine fossilen Brennstoffe, sie stoßen kein klimaschädliches Kohlendioxid aus: Windkraftanlagen. Probleme gibt es aber, wenn sie einmal ausgedient haben – die Rotorblätter lassen sich bislang kaum verwerten.  Von Martin Ellerich
Samstag, 13.04.2019, 12:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 13.04.2019, 12:00 Uhr
Ruinen einer alten Windkraftanlagein Mecklenburg-Vorpommern: Das Metall des Turms lässt sich einschmelzen, der Beton des Sockels verwerten – nur bei den Rotoren wird das Recycling schwierig, sehr schwierig. dpa
Ruinen einer alten Windkraftanlagein Mecklenburg-Vorpommern: Das Metall des Turms lässt sich einschmelzen, der Beton des Sockels verwerten – nur bei den Rotoren wird das Recycling schwierig, sehr schwierig. Foto: dpa
Von einem „Riesenproblem“ spricht Micha­el Schneider, Sprecher des größten deutschen Recyclingunternehmens Remondis in Lünen. Ein Riesenproblem buchstäblich, mengenmäßig und auch im übertragenen Sinne: das Recycling von Windkraftanlagen. „Die Flügel von Windkraftanlagen können wir bis heute noch nicht wirklich stofflich ver­werten“, sagt Schneider.
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