Außen hui, innen pfui
Vorsicht bei Zwangsversteigerungen

Beim Erwerb zwangsversteigerter Immobilien gehen viele Käufer davon aus, ein Schnäppchen zu machen. Doch Vorsicht: Nicht selten haben die Objekte unentdeckte Schäden.

Mittwoch, 17.04.2019, 11:49 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 11:56 Uhr
Bei Zwangsversteigerungen gilt oft: gekauft wie gesehen.
Bei Zwangsversteigerungen gilt oft: gekauft wie gesehen. Foto: Alexander Heinl

Berlin (dpa/tmn) - Erwerben Käufer eine Immobilie im Rahmen einer Zwangsversteigerung, gehen sie häufig dabei ein Risiko ein. Denn eigentlich müssten sie, um die Finanzierung realistisch kalkulieren zu können, das Haus auf jedem Fall vorab besichtigen.

Das ist bei Versteigerungen nicht immer möglich. Darauf macht der Bauherren-Schutzbundes (BSB) aufmerksam. Das hat zur Folge, dass Käufer verschleppte Mängel sowie Schäden an der Bausubstanz meist erst nach dem Kauf entdecken können.

Bei Zwangsversteigerungen gilt aber in der Regel: gekauft wie gesehen. Der Käufer muss also dafür aufkommen, wenn eine Sanierung oder Renovierung am Haus ansteht. Unentdeckte Schäden können so zu unerwartet hohen Kosten führen.

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