Einbruchschutz
Auch gekippte Fenster können sicher sein

Ein geöffneter Fensterspalt galt lange Zeit als Einladung an Einbrecher. Mittlerweile gibt es jedoch Fenster, die man unbesorgt gekippt lassen kann. Wie funktioniert das?

Dienstag, 03.09.2019, 10:34 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 10:42 Uhr
Leicht gekippte Fenster mit einer Sicherungsfunktion machen es dem Einbrecher schwer.
Leicht gekippte Fenster mit einer Sicherungsfunktion machen es dem Einbrecher schwer. Foto: VFF/SIEGENIA

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Um Einbrechern weniger Chancen zu geben, muss man die Fenster beim Verlassen des Hauses eigentlich schließen. Inzwischen gibt es aber Produkte mit einer abgesicherten Spaltlüftung, so dass diese Fenster gekippt bleiben können. Darauf weist der Verband Fenster + Fassade hin.

Grundsätzlich sinnvoll sind an Fenstern Sicherheitsbeschläge mit einer möglichst großen Zahl an Pilzkopfverriegelungen sowie dazu passende Sicherheitsschließbleche. Eine Sicherheitsverglasung, die sich stabil im Rahmenverankern lässt, ist außerdem empfehlenswert.

Einbruchhemmende Fenster werden in sieben Widerstandsklassen eingeteilt: RC 1N ist die niedrigste, RC 6 die höchste. Der Verband rät Besitzern von Privathäusern, Sicherheitsmaßnahmen ab der dritten Klasse RC 2 zu ergreifen. Fenster dieser Klassen könnten Schraubendreher, Zange und Keile widerstehen.

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