Friedhof
Grablichter mit LED sind Sondermüll

Gerade zu den Gedenktagen im Herbst stehen auf vielen Gräbern Lichter. Doch die roten Plastikhüllen sind nicht umweltfreundlich. Gleiches gilt aber auch für die dauerhaftere Alternative mit LEDs.

Mittwoch, 30.10.2019, 14:07 Uhr aktualisiert: 30.10.2019, 14:12 Uhr
Immer mehr Grabbesitzer greifen zu Grablichtern, die mit Batterien und LEDs betrieben werden.
Immer mehr Grabbesitzer greifen zu Grablichtern, die mit Batterien und LEDs betrieben werden. Foto: Robert Günther

Düsseldorf (dpa/tmn) - Kerzen auf Gräbern werden auch oft als ewige Lichter bezeichnet. Ewig brennen sie aber sicher nicht. Daher greifen immer mehr Grabbesitzer zu den bequemen und dauerhaften Varianten der Grablichter mit Batterien und LEDs.

Mancherorts sind sie schon ein Problem geworden: Denn neben dem üblichen Plastikmüll, der dadurch anfällt, sind LEDs Elektromüll, der gesondert entsorgt werden muss.

LED-Lichter dürfen als Elektroschrott nicht im Hausmüll landen, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie müssen zu Sammelstellen von Elektromüll gebracht werden. Außerdem müssen Hersteller und Importeure die Lampen annehmen.

Auch wenn LEDs so praktisch erscheinen und dauerhafter sind als die Einweg-Grablichter mit Wachs, letztere sind laut Verbraucherzentrale umweltfreundlicher. Insbesondere, wenn es sich um Grablichter aus Glas handelt, in denen man einfache Kerzen platzieren kann.

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