Sonderveröffentlichung

Besser Schlafen
Wie viel Schlaf ist eigentlich gesund?

Zu wenig Schlaf ist ungesund und stressig für den Körper. Wer aber zu lange im Bett liegen bleibt, hat häufig mit Schlafproblemen oder Krankheiten zu kämpfen. Dabei stellt sich die Frage, wie viel Schlaf der Körper wirklich braucht? Die Antwort ist schwer zu pauschalisieren und dennoch zeigen die Ergebnisse im European Heart Journal einen eindeutigen Trend: sechs bis acht Stunden Nachtruhe ist für einen Erwachsenen gesund und ausreichend. Dabei ist das Schlafverhalten nicht nur von der Dauer abhängig, sondern viele Faktoren nehmen hier Einfluss.

Freitag, 20.12.2019, 09:20 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 09:22 Uhr
Besser Schlafen: Wie viel Schlaf ist eigentlich gesund?
Foto: Pixabay - Claudio_Scott

Zu wenig Schlaf: purer Stress und extreme Müdigkeit

Gerade im Berufsleben wird Schlaf unterbewertet und eher als eine Art Zeitverschwendung angesehen. Schnell noch zu später Stunde ein Projekt abschließen, ein wichtiges Telefonat führen oder bis in die Nacht vor dem Laptop arbeiten – alles Szenen aus dem Alltag. Um den Körper länger wach und leistungsfähig zu halten, greifen viele Menschen auf Kaffee und ähnliche koffeinhaltigen Getränke zurück. Allerdings bringt das auf Dauer ein heftiges Problem mit sich. Müdigkeit ist ein normales Anzeichen des Körpers bei unzureichendem Schlaf, wird aber durch den Kaffee einfach ignoriert. Derartige Kurzschläfer haben oft mit Übergewicht und anderen Krankheiten zu kämpfen. Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme oder Gelenkschäden sind das schwere gesundheitliche Ausmaß. Zudem führt Schlafmangel zu einer schwachen Konzentration, verlangsamt die Reaktionen und endet in einer enormen Überanstrengung.

Forscher sind sich einige, dass es zwischen Müdigkeit und Übergewicht einen konkreten Zusammenhang gibt. Der Schlafmangel regt den Appetit an, da der wache Körper natürlich Energie verbrauchen will und mehr Nahrung braucht. Allerdings verbraucht man die aufgenommenen Kalorien nicht ganz, sondern setzt bei einer ungesunden Lebensweise schnell Fett an.

Das Bett als Signal für einen erholsamen Schlaf

Ein gesunder Schlaf ist aber nicht nur von der Anzahl der Stunden abhängig. Vielmehr geht es auch um die Schlafqualität und die Ruhe, die der Körper in der Nacht bekommt. Das Bett spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es sollte vom Körper als Schlafsignal aufgenommen werden und mit Entspannung und Erholung verbunden sein. Wird der Schlafplatz aber zum Lesen, Arbeiten oder für Kommunikation am Handy genutzt, geht der Effekt verloren. Gleichzeitig sollte aber auch das Bett zum eigenen Schlafverhalten passen, groß genug und mit einer für den Körper optimalen Matratze ausgestattet sein. Die Standardgrößen liegen zwischen 100x200 cm und 200x200 cm, wie auch die Experten von Stilbetten.de bestätigen. Kunden finden im Onlineshop nicht nur eine großes Auswahl an Betten und Designs, auch gesunde Matratzen verhelfen zu einem wohligen Schlaferlebnis.

Zu langer Schlaf: erste Anzeichen für Krankheiten

Jeder Mensch legt seinen eigenen Schlafrhythmus fest. Trotzdem lässt sich schnell herausfinden, ob der Körper sich zu lange in der Ruhephase befindet. Vielschläfer sind häufiger krank und es handelt sich meist um Konsumenten von Zigaretten und Alkohol. Derartige Giftstoffe zerstören das natürliche Schlafverhalten und sorgen für unbewusst unruhige Nächte. Trotz einer langen Schlafdauer von 10 Stunden ist der Körper immer noch nicht regeneriert, schwach und müde. Ein extremes Schlafbedürfnis sollte deshalb immer ein frühes Warnsignal für Krankheiten sein. Selbst Depressionen, Schlafapnoe oder Krebs gehen mit einer Müdigkeit einher. Mehr als acht oder zehn Stunden sind deshalb in Bezug auf die eigene Gesundheit genauer zu hinterfragen.

Kurzes Nickerchen erlaubt

Wer wirklich zu wenig Nachtschlaf bekommen hat, kann den Mangel tagsüber mit einem kurzen Nickerchen ausgleichen. Die Wissenschaftler des European Heart Journal zählen dieses zum Gesamtschlaf und sprechen der kurzen Ruhepause einen erholsamen Effekt zu. Allerdings sollte sich das Nickerchen auf 1-2 Stunden beschränken, je nach Schlafdosis aus der vorherigen Nacht. Hat der Körper bereits acht Stunden geschlafen und braucht trotzdem ein Nickerchen, erhöht sich wieder die Krankheitswahrscheinlichkeit.

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