Geräuschpegel
Wann Luftwärmepumpen nicht die beste Lösung sind

Gerade in vielen Neubaugebieten sieht man die kleinen Kästen der Wärmepumpen im Garten stehen - und gerade hier können sie auch für Ärger unter Nachbarn sorgen.

Freitag, 21.02.2020, 12:46 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 12:52 Uhr
Der Lärm, den Wärmepumpen verursachen, kann in dicht besiedelten Nachbarschaften stören.
Der Lärm, den Wärmepumpen verursachen, kann in dicht besiedelten Nachbarschaften stören. Foto: Andrea Warnecke

Stuttgart (dpa/tmn) - Wärmepumpen sind eine immer beliebtere Heizungsart. Allerdings sollte man etwa in dicht besiedelten Gebieten überdenken, ob eine Luftwärmepumpe das Richtige ist. Sie ist zwar im Vergleich zu anderen Varianten wie etwa der Erdwärmepumpe am preiswertesten, produziere aber vergleichsweise viele Geräusche.

Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Außerdem liefere die Luftwärmepumpe im Gegensatz zu anderen Wärmepumpen-Varianten die wenigste Energie je eingesetzter Kilowattstunde.

Eine Luftwärmepumpe entnimmt der Luft Energie und lässt sie auf ein Kältemittel treffen, das bei niedriger Temperatur verdampft. In einem Kompressor wird der Dampf verdichtet und dadurch sehr warm. Diese Wärme wird an den Heizkreis abgegeben. Für den Betrieb braucht eine Wärmepumpe Strom, aber einen wesentlich kleineren Anteil als etwa strombetriebene Nachtspeicherheizungen.

Eine Alternative ist die Erdwärmepumpe, die dem Erdreich Wärme entzieht. Sie gilt laut Zukunft Altbau als besonders energieeffizient und leise. Die Installationskosten sind allerdings vergleichsweise hoch, da hierfür Erdarbeiten notwendig sind.

Die dritte Variante, eine Grundwasserpumpe, sei am wenigsten verbreitet, da sie sich vor allem für größere Projekte in der Nähe von Seen oder Flüssen lohne.

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