Statistisches Bundesamt
Niedrigster Anstieg der Baupreise seit drei Jahren

Die Immobilienpreise steigen und steigen. Und auch das Bauen wird immer teurer. Allerdings entwickeln sich die Kosten hier nicht mehr ganz so rasant, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen.

Freitag, 10.07.2020, 13:35 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 13:41 Uhr
Im Mai 2020 lagen die Preise für den konventionellen Neubau um 3,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Februar 2020 betrug der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,4 Prozent.
Im Mai 2020 lagen die Preise für den konventionellen Neubau um 3,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Februar 2020 betrug der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,4 Prozent. Foto: Jens Wolf

Wiesbaden (dpa) - Der Wohnungsbau in Deutschland wird weiterhin teurer - doch die Preise steigen nicht mehr so stark wie in den drei zurückliegenden Jahren. Im Mai 2020 lagen die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude um 3,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Dies sei jedoch der niedrigste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahreszeitraum seit Mai 2017 mit damals plus 2,9 Prozent. Eine Erklärung dafür lieferte die Wiesbadener Behörde nicht.

Im Februar 2020 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch bei 3,4 Prozent gelegen. Im Vergleich zu dieser letzten Erhebung im Februar erhöhten sich die Baupreise nun um 0,4 Prozent.

Die Zahlen werden immer zum mittleren Monat eines Quartals erfasst. Dazu befragen die Statistischen Landesämter etwa 5000 Firmen - unter anderem Maurer, Dachdecker und Heizungsbauer - zu rund 180 einzelnen Bauleistungen. Ein Teil der Preissteigerungen erklärt sich durch die große Nachfrage nach Immobilien und Handwerkerleistungen.

© dpa-infocom, dpa:200710-99-745275/2

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