Passgenau
Holzscheite im Kanzlerinnen-Maß verfeuern

Holzöfen sind nicht nur gemütlich, sie erzeugen auch angenehme Wärme. Damit das Feuer gut brennt, sollten die Scheite aber nicht zu groß sein. Dafür gibt es eine einfache Faustregel.

Freitag, 25.09.2020, 11:34 Uhr aktualisiert: 25.09.2020, 11:37 Uhr
Feuerholz für den Kamin sollte nicht zu groß sein. Als Faustregel kann man sich die sogenannte Kanzlerinnen-Raute merken.
Feuerholz für den Kamin sollte nicht zu groß sein. Als Faustregel kann man sich die sogenannte Kanzlerinnen-Raute merken. Foto: Frank Rumpenhorst

Sankt Augustin (dpa/tmn) - Für ein Feuer im Holzofen braucht es vor allem die richtigen Holzscheite. Sonst bleibt der Kamin am Ende kalt.

Das A und O ist die richtige Lagerung des Holzes, das man verbrennen möchte. Es muss trocken sein - und natürlich trocken gelagert werden. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks empfiehlt dazu als unterste Schicht eine Lage Vierkanthölzer oder Ziegelsteine zu setzen. Dann ist das Holz gut belüftet und nimmt keine Feuchtigkeit mehr aus dem Boden auf.

In den Ofen gehört Naturholz. Lackierte Holzabfälle, Zeitungen oder Hausmüll produzieren Schadstoffe, belasten die Umwelt und sollten deshalb nicht verbrannt werden. Und die Experten haben noch einen Tipp: Man sollte nicht zu viele und zu große Scheite auflegen. Das «Kanzlerinnen-Maß», eine mit Daumen und Zeigefinger erzeugte Raute, habe sich als passendes Format bewährt.

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