Sonderveröffentlichung

Wohnen
Neue Gestaltungsideen für Wohnraum: Sichtschutz mit Folie

Im Münsterland wird der Erwerb einer eigenen Immobilie immer beliebter. Spürbar ist das in den weiter steigenden Immobilienpreisen, wie eine Untersuchung der LBS Immobilien zeigte. 2019 mussten Immobilienkäufer beispielsweise mehr als 6 % im Vergleich zum Vorjahr zahlen, wenn sie eine Immobilie erwerben wollten. Grund genug für viele, sich frühzeitig eine Bestandsimmobilie zu sichern oder sogar neue zu bauen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, denn auch individueller Sichtschutz mit Folien oder individuelles Interieurdesign sind ohne Rücksicht auf den Vermieter möglich.

Montag, 22.02.2021, 04:02 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 13:18 Uhr
Wohnen: Neue Gestaltungsideen für Wohnraum: Sichtschutz mit Folie
Fensterfolie zum besseren Sichtschutz einfach anbringen: Das kann jeder ganz leicht. Foto: stock.adobe @ ArchiVIZ

Kreative Ideen beim Bauen: kostengünstig Akzente setzen

Der Hausbau selbst oder der Kauf einer Bestandsimmobilie verschlingt oft einen Großteil des geplanten Budgets. Trotzdem soll die Innen- und Außengestaltung bestenfalls möglichst kreativ und vor allem hochwertig (wirkend) realisiert werden. Inspirationen für Designideen kann sich jeder auf Baumessen holen, denn hier zeigen verschiedene Aussteller, was beispielsweise bei der Wandgestaltung oder beim Sichtschutz alles möglich ist.

Blickdichte Designs und tolle Akzente: kostengünstige Veredelung von Fenster und Türen

Sichtschutzfolie bietet viele Möglichkeiten und hilft, Fenster und Türen individuell nach eigenem Geschmack zu veredeln. Dafür gibt es selbstklebende oder selbsthaftende Schutzfolien, die passgenau angefertigt werden können. Der gestalterischen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn die Schutzfolie ist als Milchglas-Optik, als Spiegelfolie, als Dekorfolie mit Streifen oder anderen Verzierungen und vielem mehr erhältlich.

Einfaches Anbringen der Schutzfolie auch ohne fachmännische Hände

Moderne Haustüren oder Fenster lassen sich kostengünstig mit hochwertiger Sichtschutzfolie aufwerten. Häufig sind die Haustüren und Fenster vom Hersteller mit einem hochwertigen Design viel teurer, was das Budget beim Bauen überstrapazieren kann. Einen ebenso tollen Effekt, oft aber deutlich günstiger, bieten Schutzfolien.

Der Vorteil: Die Folien lassen sich passgenau anfertigen und somit im Handumdrehen anbringen. Vor dem Kauf der Folien gilt es deshalb, genau Maß zu nehmen, damit später alles optimal sitzt. Das Anbringen einer selbstklebenden Folie dauert meist lediglich ein paar Minuten. Wer zwei weitere helfende Hände hat, kann die Folie noch komfortabler anbringen. Das passende Zubehör bringt noch mehr Effizienz:

  • Fensterreiniger
  • Papiertücher
  • Rakel
  • Cuttermesser

Damit die selbstklebende Fensterfolie optimal sitzt, sollte die Glasfläche vorher gründlich gereinigt werden. Sind Staub oder andere Partikel auf dem Glas, kann die Folie nicht optimal haften und es bilden sich unschöne Dellen. Die Sichtschutzfolien werden nass verklebt mit Wasser und Montageflüssigkeit. Die Montageflüssigkeit ist kein Kleber. Sie macht die Folie gleitfähig. Dadurch lässt sie sich leichter hin- und herbewegen, bis sie genau in Position ist. Ist sie positioniert, wird die Flüssigkeit mit einem Rakel herausgedrückt. Theoretisch kann die Folie auch nur mit Wasser befestigt werden, dann sitzt sie aber sofort fest auf dem Glas, was die Montage erschwert.

Weiter sparen beim Bauen: noch mehr Tipps

Damit das Projekt vom Traumhaus nicht in weite Ferne gerückt, können (künftige) Immobilienbesitzer weitere smarte Tipps zum Sparen nutzen. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Geld vom Staat, denn die KfW fördert beispielsweise den Neubau mit verschiedenen kostengünstigen Darlehensangeboten. Wer eine Bestandsimmobilie erwirbt und sie saniert, kann ebenfalls von attraktiven Fördermöglichkeiten profitieren.

Soll das Traumhaus neu gebaut werden, machen einfache Spartipps oft einen großen Unterschied ausmachen können. Statt einem Keller reicht vielleicht auch die Bodenplatte, denn der Bau eines Kellers kostet ca. 24.000 € mehr. Wird trotzdem zusätzlicher Stauraum im Haus benötigt, hilft eine Erweiterung der Räumlichkeiten oder eine überdachte Raumaufteilung.

Beim Grundriss sparen ist ebenfalls möglich, denn je weniger Türen oder Wände im Haus befindlich sind, desto geringer die Planungskosten. Richtig sparen können Häuslebauer, wenn sie sich kein schlüsselfertiges Haus gönnen, sondern selbst beim Ausbau Hand anlegen. Selber für Sichtschutz sorgen, tapezieren, streichen, Fliesen verlegen oder andere Gewerke übernehmen – das Sparpotenzial ist enorm.

Die richtigen Materialien helfen beim Sparen

Wer bei der Auswahl seiner Baustoffe auf das richtige Material achtet, kann zusätzlich sparen. Naturstoffe (beispielsweise Holz) sorgen für optimale Dämmung und ein gutes Raumklima. Wer statt Chemie auf Naturstoffe setzt, kann sich die Kosten für übermäßige Dämmung sparen.

Nicht nur bei der Dämmung, sondern auch bei der Gestaltung von Fenster und Türen besteht enormes Sparpotenzial. Kunststofffenster sind nicht nur besonders günstig, sondern auch pflegeleicht. Holzfenster sehen vielleicht besser aus, bieten ein behaglicheres Wohngefühl, sind aber auch weniger witterungsbeständig und pflegeintensiv. Noch dazu sind sie um ein Vielfaches teurer als Kunststofffenster.

Sparen lässt sich auch bei der Fassadengestaltung, wenn die optimalen Materialien eingesetzt werden. Eine Putzfassade ist besonders günstig, wenngleich auch nicht jedermanns Geschmack. Wer ein solides Design bei der Außengestaltung wünscht, spart mit der Putzfassade richtig viel. Deutlich preisintensiver sind Holz, Klinker oder andere Fassadengestaltungen.

Auch im Innenraum macht die Materialauswahl den Unterschied. Soll es beispielsweise eine echte Holzküche sein oder tut es nicht auch eine Küche im Holzdekor? Die Unterschiede sind preislich teilweise enorm und machen nicht selten einen üppigen Teil des Baubudgets aus. Gleiches gilt für die Zimmertüren. Je weniger Türen, desto mehr Sparpotenzial. Allerdings braucht fast jeder an seinem Haus Türen, sodass Kosten dafür anfallen. Kunststofftüren, Holztüren oder alternative Türlösungen – es ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern oftmals auch eine Frage des Geldes. Holztüren sind äußerst pflegeintensiv und kosten im Vergleich zu Kunststofftüren deutlich mehr.

Wer dennoch die Holzoptik nicht missen möchte, kann einen guten Kompromiss finden: die Basisausführung der Holztüren nutzen und diese selbst mit Schutzfolie aufwerten und die Glasflächen individuell nach den eigenen Wünschen gestalten.

Flachdach bietet Sparpotenzial

Sparen können Häuslebauer beim Dach. Das Flachdach ist im Vergleich zum Steildach deutlich günstiger und hilft dabei, ca. 10.000 € beim Hausbau zu sparen. Bei der Dachwahl ist es jedoch entscheidend, sich am Bebauungsplan der Umgebung zu orientieren, denn jede Kommune stellt ihre eigenen Vorgaben für die Bebauung auf.

Garage oder Carport?

Ein wesentlicher Kostenfaktor beim Hausbau ist zudem die Unterbringung für das Kfz. Eine Garage ist äußerst komfortabel und bietet vielleicht sogar zusätzlichen Stauraum. Jedoch ist sie im Vergleich zum Carport um ein Vielfaches teurer. Bei der Frage, ob das Carport oder die Garage die beste Möglichkeit für die Unterbringung des Kfz ist, sollten auch weitere Überlegungen berücksichtigt werden (wie die zur Verfügung stehende Grundstücksfläche, wie viel Witterungsschutz das Kfz tatsächlich benötigt oder ob zusätzlicher Stauraum abseits des Hauses notwendig ist).

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