Marderschaden
Marderschaden im Haus: Ursachen und Problembehebung

Wer unfreiwillig einen Marder beherbergt, sollte diesen am besten schnell wieder loswerden. Warum? Weil die Tierchen zwar recht niedlich aussehen, aber leider großen Schaden anrichten können. Doch es gibt gute Möglichkeit, um den Marder zu vertreiben und den Einzug von Anfang an zu verhindern.

Montag, 22.02.2021, 10:13 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 10:16 Uhr
Marderschaden: Marderschaden im Haus: Ursachen und Problembehebung
Foto: Colourbox

Der Marder im Haus

Marder halten sich meistens im Dach des Hauses auf. Sie können sehr gut klettern und sind zudem regelrechte Springkünstler. Zudem finden Sie jedes noch so kleine Loch oder Fenster. Daher kommen sie recht einfach von Bäumen aus oder über das Fallrohr direkt auf den Dachboden.

Marder können die Isolierung im Dach stark beschädigen, indem sie die Materialien anknabbern oder lange Tunnelgänge graben. Vor allem die Unterspannbahnen laufen Gefahr, nachhaltig zerstört zu werden. Ist das Dach erst einmal defekt und die Schäden nehmen zu, kann es dort feucht werden und die ganze Immobilie leidet darunter.

Marder zerstören nicht nur das Dach , sondern sie verursachen auch Lärm. Wer es vor allem abends oder in den frühen Morgenstunden klappern, rascheln oder tapsen hört, der muss keine Angst vor Gespenstern haben. Es könnte sich aber um einen Marder handeln, der seine Runden durch das Gebälk dreht. Das kann ganz schön nerven! Weil der Marder immer die selben Stellen aufsucht, um sein Geschäft zu machen, kann es neben der Belästigung durch Lärm auch zu einer intensiven Geruchsbelästigung kommen.

Möglichkeiten, um Marder abzuhalten oder zu entfernen

Wer den Marder im Dach loswerden möchte, dem bleiben diverse Möglichkeiten. Ist der Marder einmal da, sollte man schnell herausfinden, an welcher Stelle er ins Haus gekommen ist. Diese wird alsbald verschlossen, damit das Tier nicht mehr wiederkommt. Achten sollten Betroffene darauf, dass dieser Schritt nachts durchgeführt wird und nichts tagsüber. Marder sind nachtaktiv und es könnte sonst passieren, dass man das Tier ein- anstatt ausschließt. Ebenfalls eine gute, tierfreundliche Idee: Bietet man draußen eine Möglichkeit für die Tiere, wo sie sich Höhlen bauen können, wird das Dach unattraktiver. Das können zum Beispiel Holzstöße oder spezielle Marderhäuschen sein.

Mardern kann man natürlich auch vorbeugen, sodass es gar nicht erst zu einem Problem mit den Tieren kommt. Das klappt am besten, indem man Bäume frühzeitig beschneidet, die nah an die Hausmauer oder nah ans Dachfenster heranreichen. Haben die Tiere keine Möglichkeit, das Haus zu erklimmen, werden sie auch nicht ins Dach einziehen. Zudem sollten defekte im Mauerwerk oder speziell im Bereich des Daches zeitnah repariert werden. Jegliches Loch könnten die Marder für sich nutzen, um Zugang zu bekommen. Das muss nicht sein! Außerdem kann es nicht schaden, wenn man den Dachboden mindestens einmal im Halbjahr begeht. Auf diese Weise entdeckt man zeitnah eventuelle Schäden sowie Kot oder das Nest der Tiere. Je früher diese gefunden werden, desto eher können Betroffene handeln und Schäden eindämmen.

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