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Wohnen
Sparen am Strompreis – Worauf Sie beim Anbieterwechsel achten müssen

Wenn Stromanbieter Preiserhöhungen vornehmen, haben ihre Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Erstaunlich wenige nehmen diese Möglichkeit jedoch in Anspruch. Dabei ließe sich mit einem Anbieterwechsel eine Menge Geld sparen. Der Wechsel selbst ist für die Nutzer denkbar einfach. Sie müssen lediglich einen Anbietervergleich durchführen und verschiedene Kriterien in den Blick nehmen.

Dienstag, 16.03.2021, 15:05 Uhr aktualisiert: 16.03.2021, 15:10 Uhr
Wohnen: Sparen am Strompreis – Worauf Sie beim Anbieterwechsel achten müssen
Durch einen Wechsel des Stromanbieters lässt sich kontinuierlich eine Menge Geld sparen. Foto: pixabay.de © Comfreak CCO Public Domain

Unter anderem ist die Frage, ob sie zukünftig auf ökologischen Strom setzen möchten, relevant. Wer regelmäßig Anbieterwechsel vornimmt, kann kontinuierlich Geld beim Strom einsparen.

Stromanbieter werden erstaunlich selten gewechselt

Nahezu alle Stromanbieter führen etwa einmal jährlich Strompreiserhöhungen durch. Hierfür gibt es ganz vielfältige Ursachen. Bei einer solchen Preiserhöhung haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Im Jahr 2020 gaben 9,48 Millionen Befragte an, dass sie eventuell einen Anbieterwechsel vornehmen wollen. Somit erhöhte sich die Zahl der an einem Wechsel Interessierten um 700.000 im Vergleich zum Vorjahr.

Im Jahr 2019 suchten sich rund 5 Millionen Haushaltskunden einen neuen Stromanbieter. Im Jahr 2009 waren es gerade einmal halb so viele. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass die Strompreise kontinuierlich ansteigen . Seit 2004 haben sie sich insgesamt um 69% erhöht. Durch die Wechsel profitieren die Kunden von besonders günstigen Konditionen und können Boni in Anspruch nehmen. Trotz dieser vielen Vorteile entscheidet sich die Mehrheit der Haushalte dagegen, einen Stromanbieterwechsel vorzunehmen, und verschenkt hierdurch bares Geld.

Wichtige Kriterien bei einem Stromanbieterwechsel

Wer einen Stromanbieterwechsel vornehmen möchte, sollte verschiedene Kriterien in den Blick nehmen. Ein Aspekt ist der Preis pro Kilowattstunde. Dieser ist von unterschiedlichen Voraussetzungen am Markt abhängig und variiert von Anbieter zu Anbieter teilweise erheblich. Des Weiteren sind Preisgarantien wichtige Auswahlkriterien. Wenn ein besonders günstiger Strompreis langfristig angeboten wird, lohnt es sich häufig, zu dem entsprechenden Anbieter zu wechseln.

Des Weiteren bemühen sich viele Stromanbieter intensiv um Neukunden. Deswegen ist es bei Vertragsabschluss häufig möglich, Bonusaktionen in Anspruch zu nehmen. Diese machen sich entweder in Form von Preisnachlässen oder Prämien bemerkbar. Des Weiteren gibt es bei vielen Anbietern einen Abschlagsrabatt. Hier profitieren die Kunden von einem besonders günstigen Abschlag. Durch die Kombination einzelner Vorteile ist es möglich, einen individuell maßgeschneiderten und besonders günstigen Vertrag zu bekommen.

Einen Anbietervergleich durchführen

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Ein umfassender Anbietervergleich hilft dabei, die individuell besten Konditionen zu ermitteln. Foto: pixabay.de © Michael Schüler CCO Public Domain

Bevor sich Kunden für einen Stromtarif entscheiden, sollten sie unbedingt einen umfassenden Anbietervergleich durchführen. Bei seriösen und erfahrenen Portalen bekommen sie nützliche Unterstützung beim Wechsel . So können sie sich beispielsweise über lokale Stromerzeuger informieren oder gezielt nach Anbietern suchen, die Ökostrom im Angebot haben.

Es ist in jedem Fall hilfreich, sich viele Informationen zum Stromanbieterwechsel zu besorgen. Diese betreffen beispielsweise Kündigungsfristen, Bonuszahlungen und Sonderfälle. So ist es beispielsweise nicht sinnvoll, auf eine Sonderkündigungsfrist zu warten, wenn man Kunde beim Grundversorger ist. Hier haben die Kunden jederzeit die Möglichkeit, einen Stromanbieterwechsel vorzunehmen. Je mehr Informationen über die einzelnen Anbieter und den Wechsel an sich zur Verfügung stehen, desto leichter ist es möglich, einen individuell perfekten Vertrag abzuschließen.

Ein Anbieterwechsel ist für die Konsumenten denkbar einfach

Der Schöne bei einem Stromanbieterwechsel ist, dass er für die Kunden mühelos gelingt. Sie müssen sich lediglich für einen Anbieter entscheiden und einen neuen Stromvertrag abschließen. Der neue Anbieter kümmert sich dann um alle mit der Kündigung verbundenen bürokratischen Schritte. Das bedeutet unter anderem, dass zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt wird und hierbei alle Kündigungsfristen eingehalten werden.

Wenn ein Sonderkündigungsrecht vorliegt, kann ein bestehender Vertrag umgehend beendet werden. Ansonsten ist es die Aufgabe der Kunden, selbst zu kündigen. Hierbei müssen unbedingt sämtliche Kündigungsfristen eingehalten werden, um nicht unnötig lange in einem teuren Vertrag festzustecken. In der Regel lässt sich ein Stromanbieterwechsel mit der Hilfe professioneller Portale innerhalb weniger Minuten realisieren. Hierbei ist für eine durchgängige Versorgungssicherheit gesorgt.

Ökologische Aspekte bei der Anbieterwahl berücksichtigen

Ökologischer Strom wird bei Kunden immer populärer. Hierbei handelt es sich um Strom, der aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Insbesondere Strom aus Solarenergie und Windkraft ist nachgefragt und liegt in immer höherer Konzentration im Strommix der Anbieter vor. Durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter leisten die Kunden einen Beitrag zum Umweltschutz und fördern eine nachhaltige und zukunftsträchtige Technologie.

Beim Anbietervergleich sollte genau darauf geachtet werden, welche Leistungen ein Unternehmen im Einzelnen bietet. Einige haben teilweise Ökostrom im Angebot, andere setzen ausschließlich auf erneuerbare Energien. Bei der Suche nach einem geeigneten Tarif sollte die Zusammensetzung des Strompreises berücksichtigt werden. Hier fließen nämlich die Kosten für die Beschaffung, Steuern, Netzentgelte und die EEG-Umlage ein. All diese Einzelkomponenten ergeben den Strompreis. Dieser ist bei Ökostromanbietern häufig ebenso günstig wie bei klassischen Stromanbietern.

Regelmäßige Wechsel bringen viele Vorteile

Stromanbieter sind daran interessiert, eine größtmögliche Zahl an Kunden zu haben. Deswegen investieren sie viel Zeit und Energie in den Neukundengewinnung. Das erfolgt beispielsweise über Boni und Rabatte. Bestandskunden werden hingegen weniger stark in den Blick genommen, da sie ja bereits zum festen Kundenstamm gehören. Für die Kunden bedeutet das, dass sich die regelmäßige Wechsel lohnen. Wenn sie zu einem neuen Anbieter wechseln, bekommen Sie die Bonusaktionen und Rabatte, die dieser aktuell bereitstellt. Sobald der Vertrag abgelaufen ist, kann zu einem neuen Anbieter gewechselt werden und es besteht wieder die Möglichkeit, Bonusaktionen in Anspruch zu nehmen. Bei einem Sonderkündigungsrecht geht das sogar noch schneller.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bestimmte Boni an klare Konditionen gebunden sind. So bekommen Kunden beispielsweise einen Bonus nur dann, wenn sie einem Stromanbieter eine bestimmte Zeit lang treu bleiben. Wer ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nimmt oder einen Vertrag frühzeitig aufkündigt, um zu einem anderen Anbieter wechseln zu können, verliert dann auch den Bonus. Deswegen müssen die verschiedenen Konditionen der einzelnen Anbieter vor einem Wechsel genau in den Blick genommen und gegeneinander abgewogen werden.

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