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Flunkern erlaubt? Das Selbst beim Online Dating

Immer mehr Singles begeben sich auf die Online-Partnersuche.  Kein Wunder, denn Sie birgt gegenüber dem klassischen Dating einige nicht zu verachtende Vorteile: Anders als beim direkten Aufeinandertreffen lässt sich das eigene Selbst online in optimierter Form darstellen. So verschwinden schnell ein paar Kilos, aufregende Hobbys tauchen auf oder es werden Fotos genommen, auf denen das Haar noch etwas voller war. Doch hilft uns die Lüge beim Online-Dating wirklich weiter?

Donnerstag, 30.10.2014, 09:10 Uhr

Eine amerikanische Studie ist der Frage nachgegangen, wer beim Online-Dating über was lügt. Das Ergebnis: Frauen und Männer haben unterschiedliche Schwerpunkte. Während sich Frauen gerne leichter machen, sagen Männer gerne beim Thema Gehalt und ihrer sexuellen Vergangenheit die Unwahrheit. Aber auch das Thema Hobbys lässt Männer kreativer werden, als sie es eigentlich sind.

Hat die Wahrheit keinen Wert?

Doch Flunkern ist gar nicht angesagt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Online-Partnervermittlung eDarling unter 1.000 Mitgliedern. Demnach bleiben mehr als 80% der befragten User bei der Wahrheit und verzichten darauf, sich in einem besseren Licht darzustellen. Interessanterweise glauben aber 77% der Umfrageteilnehmer, dass sich die meisten Menschen im Internet besser darstellen, als es die Realität hergibt.

Wer die Wahrheit jedoch zu sehr dehnt, wird spätestens bei den ersten Treffen auf die Nase fallen, denn all die kleinen Lügen lassen sich nicht lange aufrechthalten. Wer einen Partner für eine langfristige Beziehung sucht, sollte daher die Unwahrheit meiden, denn darauf lässt sich nur schwer Vertrauen aufbauen. Es gibt jedoch noch andere No-Gos, die beim Erstellen des eigenen  Online-Profils nichts zu suchen haben. So sehen es die befragten User von eDarling.

Die No-Gos im Online-Dating Profil

„Sex sells“ ist kein guter Ratschlag für das eigene Profil. Für 58% der Befragten sind zu starke sexuelle Anspielungen ein absolutes No-Go. Gleich dahinter rangieren Rechtschreib- und Grammatikfehler, die auf 52% abschreckend wirken. Ebenfalls 52% empfinden narzisstische Aussagen als No-Go und daher abstoßend. Wer punkten will, sollte diese Punkte vermeiden, sonst geht das Abenteuer Online-Dating nach hinten los.

Die No-Gos bei der Foto-Wahl

Wer im Internet einen Partner sucht, kann mit einem guten Foto schon viel erreichen. Allerdings gibt es auch hier Dinge, die User besser vermeiden. Nicht unerwartet sind freizügige Fotos kein guter Start für eine Beziehung die im Internet ihren Anfang nimmt. Für 58% ist das ein absolutes No-Go. Wer sein Gesicht hinter einer Sonnenbrille versteckt, erweckt ebenfalls kein Interesse, sondern eher das Gegenteil: 49% finden diese Art der Profilbilder abschreckend. Wiederum 44% verlieren jedes Interesse bei schlechten Photoshop-Bearbeitungen. Also lieber die Finger davon lassen.

Wenn Sie sich für die Partnersuche übers Internet entscheiden, dann bleiben Sie einfach Sie selbst. Natürlich können Sie sich von Ihrer besten Seite zeigen, doch beachten Sie, dass Sie die Balance halten. Dann steht einer interessanten Begegnung on- wie offline nichts mehr im Wege.

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