Fettmarkt füllt Warendorfs Innenstadt
Feuchter Fettmarkt

Warendorf -

Obwohl es regnete: Wie immer strömten viele Menschen schon am frühen Morgen in die Stadt. Am Haupttag gab es beim eigentlichen Fettmarkt auf dem Lohwall viel zu sehen, beim Trödelmarkt Schnäppchen in rauen Mengen.

Mittwoch, 24.10.2018, 15:20 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.10.2018, 15:20 Uhr
Mit warmen Gedanken und dick eingepackt ließ sich auch das eher schlechte Wetter gut aushalten.
Mit warmen Gedanken und dick eingepackt ließ sich auch das eher schlechte Wetter gut aushalten. Foto: Niels-Peter Wissmann

Einige Trödelstände waren am Mittwochmorgen in der Warendorfer Innenstadt leer geblieben. Schuld war wohl das schlechte Wetter, weshalb sich manche Trödler spontan dazu entschieden hatten, das eigene warme Wohnzimmer dem Trubel und dem Feilschen vorzuziehen. „Wenn in Freckenhorst gutes Wetter ist, ist in Warendorf schlechtes.“ Diesen Spruch hat Standbetreiber Ludger Holtewerth schon öfter am Morgen gehört.

Doch trotz Regens statteten sich noch viel mehr Warendorfer mit Schirm und Regenjacke, um schon in aller Frühe die ersten Schnäppchen zu machen. „Schon seit sechs Uhr sind die ersten Vollbluttrödler mit Taschenlampe unterwegs“, berichtete Svenja Priebe. „Wir würden uns aber wünschen, dass die Leute mehr handeln, schließlich sind die Preise nicht festgesetzt.“

Wir würden uns aber wünschen, dass die Leute mehr handeln (...).

Svenja Priebe

Am Sortiment der Trödler kann die anfängliche Kaufschüchternheit nicht gelegen haben, war doch von Büchern und Spielen über altes Porzellan bis hin zu Skiern oder antik anmutendem Bronzegeschirr alles Erdenkliche über die gesamte Innenstadt verteilt zu finden. Selbst alte Diaprojektoren oder Belichtungstische zur analogen Fotoentwicklung fanden ihren Käufer. Gerade bei unter Sammlern begehrten Objekten wie Modellautos oder Eisenbahnen musste man schnell sein, um noch das eine oder andere im Regal noch fehlende Objekt ersteigern zu können.

Brandmalen fürs Welt-Pfadfindertreffen

3523925-Der Fettmarkt-Mittwoch 2018

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  • Impressionen des 361. Warendorfer Traditionsmarktes Foto: Niels-Peter Wissmann
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  • Impressionen des 361. Warendorfer Traditionsmarktes Foto: Niels-Peter Wissmann
  • Impressionen des 361. Warendorfer Traditionsmarktes Foto: Niels-Peter Wissmann

Auch viele gemeinnützige Organisationen nutzten den Fettmarkt, um auf ihre gute Sache aufmerksam zu machen. So brannten die Pfadfinder zum Beispiel mit einem Lötkolben Wunschmotive in Frühstücksbretter, um sich eine Reise zum Weltpfadfindertag 2019 in den USA ermöglichen zu können. Der „Round Table 230 Warendorf“ bot fruchtige Cocktails mit seiner Saftbar „Fruchtalarm“, die auch auf Kinderstationen im Krankenhaus zum Einsatz kommt und auch andere bekannte Vereine, wie die „Aktion Kleiner Prinz“, waren vertreten.

Lieber ein „Highland“ oder einen Trecker?

Weniger Trödel, dafür mehr Technik und Tiere gab es auf dem Gelände des Vieh- und Landmaschinenmarkts auf dem Lohwall. Auf knapp 15 000 Quadratmetern bot der eigentliche Fettmarkt eine bunte Mischung aus Weidevieh, Kaninchen, verschiedensten Ziervögeln und, wie könnte es in der Pferdestadt Warendorf auch anders sein, natürlich auch Pferde. Teilweise als Einzeltiere oder auch als Herde im Kuhverbund zeigten sich die verschiedenen Rassen von ihrer besten Seite. Besonders imposant war zum Beispiel das Schottische Hochland-Rind mit seinen ellenlangen Hörnern, „High­land“ genannt. Für die Landwirte unter den Besuchern waren auch namhafte Landmaschinenhersteller mit Ständen vertreten, priesen ihre neuesten Traktoren an oder boten das neueste Equipment für Stall und Feld an. Manche Jungen fachsimpelten wie die Großen, welcher Schlepper nun welche Vorzüge zu bieten hat.

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