Planetariumsshow zum Thema Dunkle Materie
Das Phantom des Universums

Münster -

Etwas zu erforschen, das noch niemand direkt beobachten konnte, klingt im ersten Moment schräg. Und doch sind Wissenschaftler heute davon überzeugt, dass es im Weltall Dunkle Materie geben muss. Wie sich die Jagd auf „Das Phantom des Universums“ bisher dargestellt hat und welche Eigenschaften der Dunklen Materie zugeschrieben werden, zeigt eine neue Show im LWL-Planetarium am Freitag (7. Februar).

Dienstag, 04.02.2020, 11:00 Uhr
Die Show „Das Phantom des Universums“ erzählt die Geschichte von der Erforschung der Dunklen Materie.
Die Show „Das Phantom des Universums“ erzählt die Geschichte von der Erforschung der Dunklen Materie. Foto: Lawrence Berkeley Lab

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Freitag (7. Februar) zur Vorführung der Show „Das Phantom des Universums“ in sein Planetarium ein. Um 18 Uhr dreht sich alles um die Dunkle Materie und ihre Allgegenwärtigkeit im Universum.

Die Show erzählt die Geschichte von der Erforschung der Dunklen Materie, vom Urknall bis zu ihrem indirekten Nachweis im 21. Jahrhundert, wie es in der Ankündigung des LWL heißt. Der Film zeigt dabei die ersten Hinweise auf die Existenz der Dunklen Materie in den 1930er-Jahren aus der Perspektive von Fritz Zwicky, jenem Wissenschaftler, der den Begriff „Dunkle Materie“ prägte.

Er entführt die Zuschauer in die Tiefen einer ehemaligen Goldmine in South Dakota, zum empfindlichsten Dunkle-Materie-Detektor der Welt. Von dort geht es zum Large Hadron Collider, dem weltweit größten und leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger am Forschungszentrum Cern in der Schweiz, wo ein internationales Wissenschaftler-Team zusammenarbeitet, um den Bestandteilen der Dunklen Materie auf die Spur zu kommen. Noch konnte die Dunkle Materie nicht direkt beobachtet werden, doch ihre Existenz werde heute in der Kosmologie kaum noch infrage gestellt, heißt es weiter.

Autor der Vorführung ist Michael Barnett vom Lawrence Berkeley National Laboratory, Leiter der Particle Data Group und ehemaliger Education Coordinator für das „Atlas“-Experiment am Large Hadron Collider. Er war Berater der PBS-Nova-Serie Elegant Universe und des Spielfilms Angels & Demons. Seine Lehrmaterialien sind in der Fernsehshow „The Big Bang Theory“ erschienen. Er wurde unterstützt durch die Kreativität und Regiekunst von Joao Pequenao vom Cern Media Lab sowie die Schreib- und Produktionstalente der preisgekrönten Filmemacherin Carey Ann Strelecki, PGA, WGA.

Der Eintritt beträgt sieben Euro für Erwachsene, vier Euro für Kinder. Kartensind im Vorverkauf unter ' 5 91 60 50 sowie an der Kasse im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, erhältlich.

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