Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Auf gute Nachbarschaft

münster -

250 Schülerinnen und Schüler von 16 münsterischen Schulen haben mitgemacht: Seit Sonntag stellen sie ihre Arbeiten zum Thema „Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“ im Foyer des Stadthauses 1 aus.

Sonntag, 09.06.2013, 16:06 Uhr

Einfach spitze sind Münsters Schülerinnen und Schüler, wenn es um die Beteiligung beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten geht. Sie liegen zahlenmäßig ganz vorn. Ihre Arbeiten sind im Foyer des Stadthauses 1 zu sehen, die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in einigen Tagen bekannt gegeben.
Einfach spitze sind Münsters Schülerinnen und Schüler, wenn es um die Beteiligung beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten geht. Sie liegen zahlenmäßig ganz vorn. Ihre Arbeiten sind im Foyer des Stadthauses 1 zu sehen, die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in einigen Tagen bekannt gegeben. Foto: Matthias Ahlke

Geschichte – staubtrocken, langweilig und zum Gähnen öde? Ach was, genau das Gegenteil. Zumindest für 250 Schülerinnen und Schüler aus Münster . Sie finden Geschichte richtig spannend, sind total neugierig und haben akribisch genau Spuren der Vergangenheit erforscht. Und das überaus gern. Was dabei heraus gekommen ist, das präsentieren sie jetzt knapp drei Wochen lang im Foyer des Stadthauses 1.

Schüler begeistert für Geschichte

„Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“ ist das Thema, das der Bundespräsident für seinen 40. Geschichtswettbewerb bundesweit ausgegeben hat. Und Münster hat mit einer Riesenbeteiligung dabei auf jeden Fall schon mal die Nase ganz weit vorn – ohne dass bisher die Ergebnisse des Wettbewerbes feststehen. „Aus Münster kommt ganz zuverlässig einfach die größte Beteiligung deutschlandweit“, betont Sven Tetzlaff , der als Projektleiter des Geschichtswettbewerbes bei der Körber-Stiftung (Hamburg) in der Feierstunde zur Ausstellungseröffnung allen Beteiligten mit dicken Komplimenten den Sonntag versüßt. „Eure Stadt hängt sogar von der Beteiligung her ganze Länder ab. Aus ganz Bayern kommen nicht so viele Arbeiten wie aus Münster“, erzählt er den Schülern, die zusammen mit Eltern, Geschwistern und Lehrern in den Rathausfestsaal gekommen sind und gespannt zuhören. Dieses Mal sind es 250 Schüler von 16 Schulen.

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

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Zuvor hat schon Oberbürgermeister Markus Lewe „unsere jungen Forscher“ begrüßt: „Ich bin immer wieder überrascht, was Ihr da alles zu Tage fördert“, spielt er auf die vielen historischen Puzzles an, die die Schüler aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammentragen. Auf Unterstützung aus Münsters Stadtarchiv können sie dabei fest bauen: Die Mitarbeiter um Roswitha Link helfen, wo sie können, und sind gestern von den Ergebnissen ebenso begeistert wie der Oberbürgermeister.

»Ich bin immer wieder überrascht, was Ihr da alles zu Tage fördert.«

OB Markus Lewe zu den jungen Forschern

Das Thema „Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“ haben sie aus ganz verschiedenen Blickwinkeln angepackt. Da gibt es Projektarbeiten speziell über die „Pluggendorfer Nachbarschaft “ – und da hört Karin Reismann besonders gespannt zu. Schließlich wohnt die Bürgermeisterin dort. Andere haben sich mit der Nachbarschaft auf dem Land beschäftigt, mit der Nachbarschaft über Grenzen hinweg – zum Bespiel zu den Niederlanden. Aber auch britische Armeeangehörige als Nachbarn finden sich wieder, die speziellen Aspekte von Nachbarschaft in der NS-Zeit, während der Hexenprozesse oder im Streit der Nachbargemeinden Roxel und Havixbeck um den Geburtsort der Dichterin Annette-von-Droste-Hülshof.

Doch ganz unabhängig aus welcher Perspektive – alle Jungforscher kommen zwischendurch immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner: „Gute Nachbarschaft ist etwas Kostbares. Sie verändert sich heute zwar mehr denn je, aber sie ist die Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen.“

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