Kommentar
DHB-Team erreicht seine Ziele - Umbruch ist geglückt

Für die Deutschen ist die Handball-WM nach dem 24:28 gegen Gastgeber Spanien nun vorbei. Schade eigentlich. Die Mannen von Bundestrainer Martin Heuberger hatten gerade angefangen, so richtig Spaß zu machen. Sie haben leidenschaftlichen, ambitionierten und frischen Handball gespielt. Das unterschied sie von den Teams der vergangenen Jahre, die sich eher durch große Turniere gequält haben.

Donnerstag, 24.01.2013, 08:01 Uhr

Der Umbruch in der DHB-Auswahl ist schon jetzt geglückt, obwohl der Bundestrainer noch gar nicht intensiv mit seinen Schützlingen zusammen sein konnte. In weniger als 20 Übungseinheiten musste Heuberger seine sieben WM-Neulinge einbauen. Eigentlich ein Himmelfahrtskommando.

Dass die deutsche Mannschaft nicht als Gurkentruppe endete, sondern mit dem Viertelfinale ihre Ziele erreichte und sogar Titelverteidiger Frankreich schlug, ist der Verdienst des Trainerteams. Dafür gebühren Martin Heuberger und Frank Carstens Respekt und Anerkennung.

Die anfangs skeptisch beäugte deutsche Mannschaft hat sich das Vertrauen zurückerobert, das in der Öffentlichkeit zuletzt verloren gegangen war. Deshalb sollten Trainer und Team auch in Zukunft in Ruhe arbeiten dürfen und weitere Hilfestellungen erhalten.

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