Der Staat zeigt Präsenz
Kampf gegen Einbrecherbanden

Beamte durchstreiften gestern Stadtteile und Wohnviertel, kontrollierten auf Einfallstraßen und Autobahnen Personen und Autos – gestern war der Tag der Polizei. Diesmal wurden nicht Raser ins Visier genommen, sondern gezielt organisierte Banden, auf deren Konto wohl die überwiegende Zahl von Wohnungseinbrüchen auch und gerade im Münsterland geht.

Donnerstag, 28.02.2013, 17:02 Uhr

Die Fahnder senden zwei Signale aus. Den Bürgern, die sich selbst in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen, soll gezeigt werden, dass die Polizei das Problem der Einbrecherbanden erkannt hat und handelt. Neben der Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls soll aber auch potenziellen Verbrechern bedeutet werden, dass man ihnen auf der Spur ist. Dieser Staat lässt sich nicht an der Nase herumführen, trotz aller technischen Aufrüstung der oft international agierenden Banden.

Dennoch sollten sich die politisch Verantwortlichen in Düsseldorf – ander Spitze Innenminister Jäger – der Versuchung enthalten, allzu sehr auf PR-trächtige Aktionstage mit kreisenden Hubschraubern und Straßensperren zu setzen. Dies bringt öffentliches Interesse und Zustimmung – und bestimmt auch Ermittlungserfolg. Doch genauso wichtig für einen dauerhaften Kampf gegen steigende Kriminalitätsraten ist die personelle, logistische und finanzielle Ausstattung der Polizei vor Ort.

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